14-jähriger Heiligenroder bucht Ticket zum bundesweiten Top-12-Turnier / Triumph im Deutschland-Pokal

Start-Nr. 17: Hipplers Aufstieg geht immer weiter

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Tobias Hippler ist bei den Schülern in der deutschen Elite angekommen. In dieser Saison will der 14-Jährige noch mithelfen, dass Heiligenrodes Herren in der Verbandsliga bleiben. ·

Heiligenrode - Viel besser hätte das Jahr für Heiligenrodes Tischtennis-Juwel Tobias Hippler kaum verlaufen können. Insbesondere in seiner Altersklasse stellte der 14-Jährige eindrucksvoll unter Beweis, dass er zu den hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalenten zählt. Das Highlight: Hippler qualifizierte sich für das Bundesranglisten-Turnier der besten zwölf Spieler Deutschlands im Februar des kommenden Jahres.

Mit Platz fünf beim Top-48-Turnier buchte er nach einer bärenstarken Leistung souverän das Ticket zum Top-24-Event in Ostbevern. Auch dort glänzte der junge Heiligenroder gegen die große Konkurrenz aus ganz Deutschland. Hippler wäre allein schon mit der Quali zum Top-12-Turnier hochzufrieden gewesen, doch es sollte noch viel besser kommen: Am Ende wurde sein Siegeszug erst im Finale vom Baden-Württemberger Alexander Gerhold gestoppt, der am Ende knapp mit 3:1 die Nase vorn hatte. Doch auch Silber glänzte für den Linkshänder wie Gold, so dass Hippler freudestrahlend feststellte: „Das war der Wahnsinn. Die Medaille ist mit Abstand mein größter Erfolg. Es lief alles optimal.“

Warum sollte es demnach im Bundesranglisten-Finale nicht ähnlich optimal laufen? Zumindest macht sich Hippler schon gewisse Hoffnungen auf eine vordere Platzierung: „Auf dem Niveau entscheiden Kleinigkeiten. Wenn ich alles abrufe, dann kann ich sicherlich vorne mitmischen. Aber da gibt es kein einziges einfaches Spiel. Es muss alles passen.“ Zuzutrauen ist dem Heiligenroder ein erneuter Coup im Februar im schleswig-holsteinischen Tornesch allemal. Zumal der 14-Jährige bei den älteren Semestern bereits ebenfalls auf sich aufmerksam machte. Bei der niedersächsischen Landesrangliste der Jugend landete er auf einem bärenstarken fünften Platz und ließ dabei diverse ältere Konkurrenten hinter sich.

Kein Wunder, dass Hippler längst fester Bestandteil des niedersächsischen Landeskaders ist. So trug „Hippi“ erheblich zum jüngsten Triumph im Deutschland-Pokal bei, als Niedersachsen die hessische Auswahl in die Schranken wies. Folgerichtig peilt der Youngster nun das nächste Ziel an: „Der Bundeskader wäre auf Sicht natürlich toll. Dann könnte ich auch vielleicht an der Europameisterschaft im Sommer teilnehmen. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Erst einmal muss ich weiter an meiner Beinarbeit und einem härteren Kernschuss feilen.“

Wechsel in die Oberliga oder höher geplant

Das Tischtennis-Juwel würde auf der Erfolgsleiter also nur zu gern noch weiter nach oben klettern. Zum Heiligenroder Leidwesen aber nicht im TSV-Dress. „Das ist meine letzte Saison in Heiligenrode. Danach möchte ich in die Regional- oder Oberliga wechseln. Im Idealfall natürlich weiterhin in Niedersachsen“, bestätigt Hippler seinen Abschied.

Ein allemal schwerer Verlust für das Kreisteam: Nicht zuletzt dank seiner glänzenden 11:9-Bilanz im oberen Paarkreuz darf der TSV Heiligenrode überhaupt noch vom Verbandsliga-Klassenerhalt träumen. Hippler hofft inständig auf ein Happy End zum Abschluss: „Es waren dann drei tolle Jahre. Hier konnte ich mich ideal weiterentwickeln. Der Klassenerhalt wäre das ideale Ende einer richtig schönen Zeit.“

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