Heiligenroder Tischtennis-Shootingstar verpasst Quali zum Endranglistenturnier

Hippler: „Mit Platz 14 kann ich nicht zufrieden sein“

War mit seiner Leistung nicht zufrieden: Tobias Hippler vom TSV Heiligenrode. ·
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War mit seiner Leistung nicht zufrieden: Tobias Hippler vom TSV Heiligenrode. ·

Heiligenrode - Auch für den Heiligenroder Tischtennis-Shootingstar Tobias Hippler wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Beim Top 16-Turnier der Schüler in Oker belegte der Verbandsliga-Akteur am Ende Rang 14 und verpasste so die erhoffte Qualifikation zur deutschen Endrangliste. Für Hippler eine riesige Enttäuschung: „Ich habe am ersten Tag einfach grottenschlecht gespielt. Das war gar nichts. So eine Leistung kann nicht mein Maßstab sein.“

Die Selbstkritik ehrt den 13-Jährigen – doch zu hart sollte er nicht mit sich selber ins Gericht gehen. Schließlich musste sich „Hippi“ mit den besten deutschen Schülern messen und hatte zudem eine absolute „Todesgruppe“ erwischt.

Bereits das Auftaktmatch hätte kaum schwerer ausfallen können. In Nils Hohmeier (TuS Celle) traf Hippler gleich zu Beginn auf den späteren Sieger. Zwar schlug sich der Heiligenroder beim knappen 1:3 ausgesprochen wacker, doch Selbstvertrauen tankte er durch die Niederlage auch nicht unbedingt. Die Folge waren zwei schwache 0:3-Auftritte gegen Alexander Gerhold (TTV Ettlingen) und Marco Grohmann (TTV Richtsberg), die seine Träume vom Endranglisten-Ticket frühzeitig platzen ließen. „Danach war nichts mehr zu retten“, seufzte Hippler. Am Ende belegte der 13-Jährige mit 2:5-Siegen den siebten Gruppenplatz und musste so die Platzierungsspiele um die Ränge fünf bis zwölf abschreiben.

Stattdessen ging es für ihn am Schlusstag nur noch um die Plätze 13 bis 16. Für Hippler allerdings kein Grund, sich hängen zu lassen. Zwei Erfolgen gegen Christian Güll (TTV Wirges) und Makoto Nogami (TTC Dornbusch) stand zwar ein hauchdünnes 9:11 im fünften Satz gegen Constantin Velling (TSV Bargteheide) gegenüber, aber zumindest sein Schlussfinish versöhnte „Hippi“ mit dem Turnier: „Am Ende lief es wesentlich besser. Nur schade, dass ich nicht von Anfang an so gespielt habe. Das waren größtenteils Konkurrenten auf Augenhöhe, gegen die mehr drin gewesen wäre. Mit Platz 14 kann ich einfach nicht zufrieden sein.“ · drö

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