Deutscher Meister im Einzel und im Doppel

Tischtennis-Talent Hippler lässt es richtig krachen

Der Sulinger Tobias Hippler hatte einen Sahnetag erwischt und holte bei den deutschen TT-Meisterschaften zweimal Gold.

Sulingen - Tobias Hippler hat den mit Abstand größten Coup seiner an Höhepunkten ohnehin schon reichen Tischtennis-Karriere gelandet: In überlegener Manier schnappte sich der 16-Jährige bei der Deutschen Meisterschaft in Essen den Titel im Jungen-Einzel und ergatterte zudem an der Seite seines Celler Teamkollegen Nils Hohmeier im Doppel ebenfalls die Goldmedaille. Was für ein grandioser Erfolg des ehemaligen Heiligenroder Spielers.

Entsprechend groß war die Freude beim Sulinger Gymnasiasten: „Das ist der Hammer. Natürlich zählte ich im Vorfeld zu den Mitfavoriten, aber zweimal Gold ist schon Wahnsinn.“ Und wahnsinnig verdient obendrein. Ohne Probleme stürmte „Hippi“ bis ins Halbfinale, so dass ihm Edelmetall bereits sicher war. Es ging nur noch um die Farbe der Medaille. Bronze schied dann allerdings relativ zügig aus. Da Kontrahent Jannik Xu (SV Bolzum) mit Oberschenkelproblemen in die Runde der letzten Vier hinein ging, hatte Hippler leichtes Spiel und servierte Xu glatt mit 4:0 ab. Überbewerten wollte der Linkshänder seinen Viersatztriumph indes nicht: „Wenn Jannik fit ist, wird das ein viel engeres Match.“

Vielleicht. Wahrscheinlich hätte es an diesem Tag jedoch für Xu ohnehin nicht gereicht. Denn: Auch im Finale präsentierte sich Hippler von seiner Schokoladenseite und ließ Teamkollege Hohmeier beim 4:0 nicht den Hauch einer Chance. Zwar profitierte der Ex-Heiligenroder in zwei Sätzen davon, dass Aufschläge von Hohmeier als falsch gewertet wurden, doch an seinem verdienten Erfolg gab es nichts zu rütteln. Selbst der sonst so selbstkritische Hippler fand diesmal kein Haar in der Suppe: „Es lief einfach super. Nils und ich kennen uns ja aus unzähligen Spielen im Training oder auf Turnieren. Toll, dass ich im Endspiel auf seine Bälle immer die richtige Antwort parat hatte.“

Hohmeier hingegen musste die Überlegenheit seines Mitspielers neidlos anerkennen, durfte sich aber zusammen mit Hippler zumindest über Gold im Doppel freuen. Nach Abwehr von drei Matchbällen rang das Celler Duo Gerrit Engemann/Meng Fan Bo (Hamm/Fulda-Maberzell) in fünf Sätzen nieder und verteidigte so seinen DM-Titel. „Das war natürlich die absolute Krönung“, strahlte „Hippi“.

Und auch ein zweiter „Diepholzer“ hatte allen Grund zur Zufriedenheit. Zwar reichte es für den in Bramstedt wohnenden Daniel Kleinert (TV Hude) nicht zum ganz großen Wurf, aber bereits der Einzug in die Runde der letzten 32 stellte für den Abwehrstrategen zweifelsohne einen Erfolg dar.

drö

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