Meyer-Fehler verbaut Aufstieg / 7:9-Schlappe

Hippler bleibt in der Mitte hängen

Heiligenrode - Da war mehr drin. Vier Stunden lang lieferte sich Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode mit dem RSV Braunschweig einen Kampf auf Biegen und Brechen, um den Hausherren am Ende doch mit 9:7 den Vortritt lassen zu müssen.

„Schade, mit etwas Glück hätten wir durchaus gewinnen können. Dann wäre im Idealfall vielleicht sogar noch die Vizemeisterschaft möglich gewesen“, trauerte TSV-Youngster Tobias Hippler der verpassten Möglichkeit hinterher.

Für Hippler nicht die einzige Enttäuschung. Anstatt wie geplant zur Rückrunde an Position zwei zu rücken, muss „Hippi“ noch ein halbes Jahr in der „Mitte“ agieren. Denn: Mannschaftsführer Andre Meyer vergaß es, die geänderte Aufstellung rechtzeitig dem Heiligenroder Spartenleiter mitzuteilen. Als Meyer und Co. den Irrtum bemerkten, war es bereits für einen Einspruch zu spät und das obere Paarkreuz für Hippler verbaut. Doch dieser nahm es gelassen zur Kenntnis: „Dann spiele ich halt nächste Saison oben. Andre hat den Fehler ja nicht absichtlich gemacht.“

Sicher nicht, doch Meyers Fauxpas sollte sich bereits in Braunschweig rächen. Während Stefan Schulz an Position zwei glücklos blieb (im zweiten Einzel gegen Jens Dittmann vergab „Schulle“ sogar einen Matchball), brillierte Hippler im mittleren Paarkreuz mit zwei Einzelsiegen. Gegen Niklas Nolte brachte „Hippi“ sogar das Kunststück fertig, nach einem 1:2-Satzrückstand im vierten Durchgang noch ein 4:9 aufzuholen. In dieser Verfassung wäre der 13-Jährige auch im oberen Paarkreuz mindestens für einen Punkt gut gewesen. So aber hielten die Gäste durch Erfolge von Meyer/Nieber, Scherf, Meyer und Viktor Mittelstädt (2) das Match zwar bis zum Schluss spannend, schlichen nach der zweiten Doppelpleite von Scherf/Schulz zum bitteren 7:9 jedoch wie begossene Pudel aus der Halle. · drö

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