Diepholzer Springreiter triumphiert in Ströhen mit drei Sekunden Vorsprung

Hinz legt eine kleine Welt zwischen sich und den Rest

In diesem Jahr ließen sie sich den Sieg nicht nehmen: Alexander Hinz und Crossing Jorden triumphierten in der Springprüfung Kl. S mit Stechen. ·
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In diesem Jahr ließen sie sich den Sieg nicht nehmen: Alexander Hinz und Crossing Jorden triumphierten in der Springprüfung Kl. S mit Stechen. ·

Kreis-Diepholz - Von Imke Lobstedt-KruskeSTRÖHEN · An drei Tagen veranstaltete der Reit- und Fahrverein Ströhen sein traditionelles Pfingstturnier auf dem Tierparkgelände, wo in 27 Spring- und Dressurprüfungen rund 800 Pferde an den Start gingen. Den Veranstaltungshöhepunkt sparte sich der Gastgeber mit der Springprüfung Kl. S mit Stechen bis zum Schluss auf und garantierte damit Spannung bis zum letzten Ritt.

Alexander Hinz sicherte sich in bravouröser Manier mit seinem zehnjährigen Sachsen-Anhaltiner Crossing Jordan den Sieg und nahm dem zweitplatzierten Jens Wawrauschek (RV Oldenb. Münsterland) auf Baco sagenhafte drei Sekunden ab. Nach dem Silberrang im letzten Jahr nun der verdiente Erfolg für den Diepholzer.

„Die anderen hatten etwas Pech, und das war mein Glück“, meinte Hinz. Sein Konkurrent Andreas Kruezer wurde mit acht Fehlern im Stechen Dritter, und Jens Wawrauschek kassierte mit seinem zweiten Pferd im Stechen sogar 13 Fehlerpunkte. „Mein Pferd war noch nicht am Limit. Wir hätten noch etwas schneller sein können und die Wendungen etwas enger reiten können, aber es hat ja gereicht“, lachte Hinz.

Lokalmatador Martin Lange war mit dem neunjährigen Westfalen Cleon angetreten, doch leider verwehrte ihm ein Springfehler den Einzug ins Finale. Allerdings lag er aufgrund seines temporeichen Rittes trotz des Fehlers noch auf Platz sechs.

In der Springprüfung Kl. M sorgte Carola Wegener vom RV Lembruch für ein besonderes Highlight. Die 14-jährige Amazone ritt als einzige ein Pony in dem 43 Reiter starken Teilnehmerfeld. Auf Qui Voila sicherte sie sich Platz zwei hinter Rodrigo Pinto de Sousa (RV Oldenb. Münsterland) mit nichtmal einer Sekunde Zeitunterschied.

Auch ihrem Vater Andreas zeigte sie auf dem Rücken ihres Pferdes, wie man die Großen abhängt, denn der platzierte sich auf Larsina und vier Fehlern an 14. Stelle. Den Schwierigkeitsgrad des Parcours beurteilte die bereits international erfahrene Reiterin als „nicht zu schwierig“.

Mit drei ersten Plätzen dokumentierte Mali Schwierking erneute ihre momentane Top-Form – sowohl im Springen als auch in der Dressur. Das 12-jährige Nachwuchstalent vom RV Wagenfeld gewann auf Othello die Dressurprüfung Kl. E und A, jeweils mit Note 8,0. Im Stilspringwettbewerb Kl. E holte sie ebenfalls die goldene Schleife auf Cheerio-Gold, wobei sie sich wiederum mit 8,0 weit von ihrer Vereinskollegin Juliana Greve absetzte, die mit 7,6 an Position zwei rangierte.

Wie auch in den vergangenen Jahren präsentierten sich die Reiter des RV Oldenburger Münsterland besonders stark in den Springpferdeprüfungen und wurden ihren Favoritenrollen dort allemal gerecht.

Wertnoten über 8,0 und sogar eine 9,0 für den vierjährigen Concalido, den Patrick Döller in der Springpferdeprüfung Kl. L vorstellte, belegten die hohe Qualität der Vierbeiner.

In den Einsteigerprüfungen für den jüngsten Nachwuchs machten vom Gastgeber die Reiterinnen Leah Dröge, Rebecca Henke sowie Malin Kristina Ismer und Lara Rohlfing mit vorderen Platzierungen auf sich aufmerksam.

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