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„Laden hinten dicht“: Verteidiger Felix Klare vor Startelf-Rückkehr beim TuS Sulingen

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Von: Cord Krüger

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Vor der Rückkehr in die erste Elf: Felix Klare ist gegen Bückeburg wieder ein Kandidat fürs Abwehrzentrum.
Vor der Rückkehr in die erste Elf: Felix Klare ist gegen Bückeburg wieder ein Kandidat fürs Abwehrzentrum. © Krüger

Zwei Siege, zwei Unentschieden: Für die Landesliga-Fußballer des TuS Sulingen verlief der April in der Abstiegsrunde recht einträglich – von der 0:2-Niederlage gegen Hemmingen-Westerfeld zu Beginn des Monats mal abgesehen. Doch trotz der kleinen Erfolgsserie sieht TuS-Trainer Thorolf Meyer seine Fußballer vor dem Auftritt am Sonntag ab 15.00 Uhr gegen den VfL Bückeburg unter Zugzwang: „Das ist jetzt unser drittes Heimspiel in Folge – da müssten wir nun endlich drei Punkte holen“, fordert er nach dem jüngsten 0:0 gegen Godshorn und dem 1:1 über Ostern gegen Bad Pyrmont.

Sulingen – Vorwürfe konnte „Toto“ seiner Mannschaft nicht machen – erst recht nicht mit Blick auf deren Dominanz gegen Godshorn: „Die Jungs haben alles versucht, 90 Minuten Vollgas gegeben, hatten nach der Pause 75 Prozent Ballbesitz – aber das Ding wollte einfach nicht rein.“

Verteidiger Felix Klare vermisst in solchen Spielen „den Dosenöffner“, wie er sagt. Zudem haben er und einige Kollegen eine durchaus schlüssige Theorie, warum ihre Konkurrenten so ein Spiel im Sportpark über die Runden bringen: „Vielleicht ist unser Platz einfach zu groß. Und wenn unser Gegner merkt, dass es eng wird, grätscht er den Ball weg oder haut ihn weit ins Aus.“ Bis die Kugel dann zurückgeholt und wieder im Spiel sei, „fällt es manchmal schwer, die Spannung hoch zu halten“.

„Felix hat hinten Stabilität reingebracht“, lobt Klares Coach

Die Energieleistung aus dem Godshorn-Spiel spricht allerdings für die Kondition im dünnen Kader der „Grünen“, für die am Samstag lediglich Felix und Theo Klare als Feldspieler auf der Auswechselbank saßen. Nach seinem jüngeren Bruder kam dann auch Felix Klare rein – sein zweiter Teilzeiteinsatz nach überstandener Corona-Infektion. „Felix hat es richtig gut gemacht und hinten Stabilität reingebracht“, lobt sein Coach den Innenverteidiger. Durchaus möglich also, dass er am Sonntag wieder von Beginn an im Abwehrzentrum steht. Der 32-Jährige selbst hätte nichts dagegen, wenngleich er klarstellt: „Mir ging es eigentlich auch während der Infektion nicht schlecht – aber Jona Hardt und Timo Hibbeler haben mich super vertreten. Wir kriegen den Laden hinten ganz gut dicht.“ Insgesamt „finde ich, dass wir eine starke Abstiegsrunde spielen. Wir haben nur gegen Hemmingen-Westerfeld verdient verloren. Spielerisch waren wir nicht schlechter, aber diese Mannschaft war bissiger.“

Klare vermisst Durchschlagskraft

Nur vorn vermisst Klare bisweilen die Durchschlagskraft – von Knipser Chris Brüggemann mal abgesehen: „Seine 17 Tore in der Liga und die vier in der Abstiegsrunde sprechen für sich und geben ihm Recht.“

So einen hätten die Bückeburger auch gern – doch ihr gefährlichster Mann Alexander Bremer „fehlt ihnen an allen Ecken und Enden“, weiß Meyer über den weiter ausfallenden Stürmer.

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