Aufsteiger SV Heiligenfelde geht optimistisch in die Bezirksliga-Saison

Hinten bombig und vorn soll Granate Piontek zünden

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Heiligenfeldes Trainer Frank Fischer (hinten) freut sich offenbar auf die Zusammenarbeit mit den Neuzugängen (von links) Joshua Brandhoff, Marc Häfker und Janek Piontek. Auf dem Bild fehlen Karsten Hische und Rene Liebert. ·

Heiligenfelde - Von Carsten DrösemeyerWas für ein Triumph für das kleine „gallische Dorf“ aus Heiligenfelde. Allerhöchstens als Geheimfavorit in die Kreisligasaison gestartet, dominierten die SVH-Kicker die Konkurrenz fast nach Belieben und schnappten sich verdient den Titel.

Einmal mehr hatte sich also der Drei-Jahres-Plan von Trainer Frank Fischer erfüllt. Bereits bei seinen früheren Stationen in Vilsen und Bassum war dem Bankkaufmann stets im dritten Jahr der Sprung in die Bezirksliga geglückt. Laut Fischer kein reiner Zufall: „Wenn man mich ein Team kontinuierlich aufbauen lässt, stellt sich meist auch Erfolg ein. Man muss mir nur die nötige Zeit geben.“

Zeit, die er in Heiligenfelde bekam. Als Abstiegskandidat übernahm Fischer den SVH und formte die Mannschaft nach und nach zu einem Spitzenteam und künftigen Bezirksligisten. Für Fischer vor allem ein Verdienst der geschlossenen Mannschaftsleistung: „Kaum ein Spieler hat sich längere Auszeiten genommen. Wir standen hinten immer bombig und haben uns im Vergleich zur Vorsaison auch in der Offensive erheblich verbessert. Gerade Gerrit Bolte ist ja richtig explodiert und hat diverse Partien praktisch im Alleingang entschieden.“

Auch eine Etage höher baut Fischer auf seinen Goalgetter – zumal diesen in der neuen Saison zwei starke Neuzugänge im Offensivbereich unterstützen werden. In Joshua Brandhoff wirbelt künftig der Regisseur des TSV Bramstedt für Heiligenfelde, und vom SV Werder Bremen III kehrte Janek Piontek in den Kreis zurück. Denn: Piontek ist im Diepholzer Raum kein unbeschriebenes Blatt. Schon zu Brinkumer Zeiten brillierte er mit feiner Technik und viel Spielverständnis. Zwei Neuzugänge, die sich laut Fischer sehen lassen können: „Joshua muss zwar noch lernen, mehr nach hinten zu arbeiten, wird aber Gerrit garantiert perfekt mit Vorlagen füttern, und Janek ist eine absolute Rakete. Als extrem schnellen Spieler plane ich mit ihm auf der offensiven Außenbahn.“

Auch über seine übrigen Neuverpflichtungen äußert sich der SVH-Coach positiv: „Marc Häfker, Karsten Hische und Rene Liebert konnten wir vom TuS Syke loseisen. Alle drei werden den Konkurrenzkampf erhöhen.“

Selbiger droht sogar der bislang unumstrittenen Nummer eins Christian Gerlach. „Christian zählt sicherlich seit Jahren zu unseren größten Leistungsträgern, aber in Patrick Hilbig verfügen wir über einen zweiten starken Keeper. Größere Schwächephasen darf Christian nicht zeigen, sonst bekommt Patrick seine Chance“, freut sich Fischer über die Qual der Wahl im SVH-Kasten.

Doch trotz des ausgeglichen besetzten Kaders bleibt der Heiligenfelder Trainer Realist, was die Saisonziele betrifft: „Für einen Aufsteiger geht es immer zuerst nur um den Klassenerhalt. Wir müssen einkalkulieren, auch mal einige Spiele nacheinander zu verlieren. Aber wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, sehe ich gute Chancen, die Klasse zu halten.“

Keine allzu gewagte Prognose. Mit einer starken Achse wie Christian Gerlach, Björn Isensee, Janek Piontek und Gerrit Bolte braucht dem SVH auch in der Bezirksliga nicht bange zu sein.

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