Lob für Außenverteidiger beim Sulinger 3:5 gegen Oythe

Hibbeler rackert auf rechter Seite

Der passte: Mit einem abgefälschten Schuss verkürzte Pascal Löhmann vom TuS Sulingen zum 3:5.
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Der passte: Mit einem abgefälschten Schuss verkürzte Pascal Löhmann vom TuS Sulingen zum 3:5.

Sulingen – Nach dem leicht verfrühten Abpfiff freute sich Thorolf Meyer über einen „richtig guten Test“. Klar, die fünf Gegentore „waren natürlich zu viel“, urteilte der Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Sulingen am Freitagabend nach der 3:5 (1:2)-Niederlage gegen den VfL Oythe aus der Landesliga Weser-Ems: „Aber beide Seiten haben über 90 Minuten ein hohes Tempo gezeigt.“ Na ja, nicht ganz 90 Minuten, denn bereits fünf Minuten vorher pfiff Schiedsrichter Tasjan Pieper die Partie im Sulinger Sportpark wegen Dunkelheit ab. Die Sommervorbereitung hat eben diesmal ein wenig später begonnen als sonst, da sind die Tage dementsprechend kürzer. . .

Insgesamt setzten „Toto“ und sein Trainerpartner Manuel Meyer 15 Feldspieler und zwei Torhüter ein – den Wechsel im Kasten hatten sie allerdings nicht eingeplant. Doch nach einer Viertelstunde zog sich David Schröder eine Steißbeinprellung zu, für ihn musste „Manu“ Meyer zwischen die Pfosten. „Eric Schröder ist noch im Urlaub, aber ,Manu‘ hat es gut gemacht“, lobte Meyer seinen Kollegen.

Die Oyther führte bereits früh durch einen 18-Meter-Freistoß von Dustin Beer (3.). Pierre Neuse gelang das 1:1 (21.), nachdem sich Jona Hardt durchgesetzt und auf Niklas Klare geflankt hatte. Dessen Kopfball-Ablage verwertete Neuse.

Danach führten die Sulinger Regie, doch Chris Brüggemann (28.), Sebastian Elvers (33.) und Neuse (44.) schlugen aus der Überlegenheit kein Kapital.

Stattdessen ging der VfL überraschend erneut in Führung (30.) und baute diese nach dem Wechsel aus: Sebastian Graf von Merveldt erzielte nach einer Ecke das 3:1 (51.), und Janek Jacobs traf per Elfmeter zur Vorentscheidung (58.). Über das vorausgegangene Foul von Timo Hibbeler diskutierte Meyer nicht, „aber es war unserer Meinung nach vor dem Strafraum“. Keine Minute später stellte Tim Rieckhof zwar nach einem schnellen Solo über links per 18-Meter-Schuss den alten Abstand wieder her, doch von Merveldt gelang aus dem Gewühl das 5:2 (66.). Den Schlusspunkt zum Sulinger 3:5 setzte Pascal Löhmann mit einem abgefälschten Schuss (69.). „Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel“, bilanzierte Meyer. Die Bestnote vergab er an seinen Rechtsverteidiger Timo Hibbeler, der viele Zweikämpfe gewann und großen Einsatz zeigte.  ck

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