Keeper hält Wetschen lange im Spiel, kann 0:1 beim OSV aber nicht verhindern

„Hexer“ Becker nur einmal geschlagen

Bärenstarker Rückhalt Tim Becker: Der Torwart des TSV Wetschen verhinderte mit mehreren Paraden ein Debakel beim OSV Hannover.
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Bärenstarker Rückhalt Tim Becker: Der Torwart des TSV Wetschen verhinderte mit mehreren Paraden ein Debakel beim OSV Hannover.

Hannover – Zweites Landesliga-Spiel für Aufsteiger TSV Wetschen, zweite knappe Niederlage: Anders als das 0:1 in der Vorwoche gegen den TuS Sulingen bezeichnete TSV-Trainer Oliver Marcordes das gestrige 0:1 (0:1) beim OSV Hannover aber als „völlig verdient. Ich habe schon in der Pause gesagt, dass wir uns bei Tim Becker bedanken konnten“, lobte er seinen Torwart: „Er hat uns im Spiel gehalten. Ohne ihn hätten wir schon in der ersten Halbzeit mit 0:4 hinten gelegen.“

Seine Mannschaft hatte vor den Oststädtern „einfach zu viel Respekt“, monierte Marcordes: „Ich weiß nicht, wovor man da Angst haben muss. Wir haben doch nichts zu verlieren.“

Schon nach 60 Sekunden hätte es klingeln können, doch Becker parierte einen Kopfball von Francesco Rizzo nach einer Ecke von Pascal Richter. Richter selbst scheiterte bei einem Alleingang ebenso an Becker (7.) wie der frei stehende Dominic Vilches-Bermudez (20.). Marcordes reagierte auf die starke Hannoveraner Offensive und stellte seine Viererkette um. Moritz Thölke rückte von der linken Abwehrseite in die Innenverteidigung und übernahm den Part von Kevin Diekmann, der nun die rechte Seite beackerte. Der bisherige Rechtsverteidiger Tino Senkler verteidigte nun links. „Danach hatten wir etwas mehr Zugriff aufs Spiel“, urteilte Marcordes.

Trotzdem fiel kurz darauf das 1:0: Nach einem Schnittstellen-Pass von Tim Renfordt tauchte Michael Owusu frei vor Becker auf und ließ ihm keine Chance (29.). Fünf Minuten später „haben wir uns da vorn dann auch mal blicken lassen“, umschrieb der TSV-Trainer die Szene, in der Torge Rittmeyer Finn Raskopp bediente – doch Ben Rathje klärte auf der Linie.

Die zweite Halbzeit gestalteten die Wetscher deutlich offener – ohne allerdings große Chancen zu kreieren. „Da fehlt uns vorn noch die Durchschlagskraft“, wusste Marcordes. Auch, weil der schon angeschlagen in die Partie gegangene Stürmer Ramiz Pasiov zur Pause raus musste. Erst in der Nachspielzeit wurden die Gäste gefährlich: Eine Flanke von Marco Babilon flog Ferdinand Schwenger im Strafraum womöglich an die Hand. „Ich weiß nicht, ob wir da einen Elfmeter hätten bekommen können, aber ein 1:1 wäre zu viel des Guten gewesen“, bilanzierte Marcordes.  ck

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