Heute in Bestbesetzung bei Landesberger SV

Qual der Wahl vor Bassums Showdown

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Im ersten Relegationsspiel leitete Bassums Oliver Meyer (r.) mit seinem Tor zum 1:1 die Wende ein. Trifft er heute Abend in seinem letzten Spiel für den TSV erneut?

Bassum - Es geht heute um alles: Die Fußballer des TSV Bassum müssen das entscheidende Relegationsspiel beim Landesberger SV (Anstoß 19 Uhr) gewinnen, um auch in der Saison 2015/2016 in der Bezirksliga zu spielen. Den Gastgebern, Vizemeister in der Kreisliga Nienburg, reicht bereits ein Unentschieden zum Sprung in die Bezirksliga. In der Dreier-Gruppe hatten beide Teams den Mellendorfer TV geschlagen, aber die Landesberger haben beim 4:3 mehr Tore geschossen.

Bassums Interimstrainer Jürgen Schäfer glaubt, dass das jüngste Erfolgserlebnis gegen den Mellendorfer TV (2:1) seiner Mannschaft noch einen „Motivationsschub gegeben hat“. „Die Chancen stehen 50:50“, unterstreicht der 54-Jährige. Er hatte den Gegner in der ersten Relegationsbegegnung beobachtet. Sein Eindruck: „In der Offensive sind die Landesberger stark.“ Da wäre zum einen der schnelle und trickreiche Sedo Haso zu nennen. Er erzielte nicht nur 32 „Buden“ in der Kreisliga, sondern traf auch beim 4:3 in Mellendorf drei Mal ins Schwarze. Auch Angreifer Jovan Haso versteht sein Handwerk.

„Wir müssen kompakt stehen und dürfen hinten nichts zulassen“, fordert Schäfer. Er vertraut den Innenverteidigern Mathis Hoffmann und Steffen Bönsch. Ob Joe und Antoun Badal wieder die Außenbahnen in der Vierer-Abwehrkette übernehmen, bleibt abzuwarten. Es könnte sein, dass Christopher Butt als Außenverteidiger in die Anfangsformation rutscht. Er war erst am Samstagabend von einem China-Aufenthalt zurückgekehrt.

Personell steht dem Interimstrainer der komplette Kader (20 Akteure) zur Verfügung. „Das ist schön, aber es zwingt mich dann auch zu unangenehmen Entscheidungen“, weiß Schäfer mit Blick auf die dann zwangsläufig nicht Berücksichtigten. Doch eines verspricht er: „Alle sind heiß.“ Tobias Cordes und Janik Hahnel reisen direkt aus Hannover an, weil sie unter der Woche noch in der Landeshauptstadt einen beruflichen Lehrgang besuchen.

Schäfer kann sich vorstellen, dass er erneut mit einem 4-2-3-1-System beginnen lässt. Roman Seidel und Michael Wiehle sollen von den Flügeln Stürmer Oliver Meyer immer wieder unterstützen. Auf der Zehn ist Chris Helms gefordert.

Erst nach der Relegationspartie beschäftigt sich Schäfer in seiner Eigenschaft als sportlicher Leiter sowie Koordinator im Herren-Bereich und bei den A-Junioren mit der Trainer-Frage. Andreas Merdon steht zunächst einmal als Co-Trainer zur Verfügung. Sollte Schäfer keinen Cheftrainer in den nächsten Tagen finden, kündigt er an: „Dann stehe ich Andreas in einer Übergangsphase zur Seite.“ Zunächst einmal wollen die Bassumer heute den Klassenverbleib feiern.

mbo/ck

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