Heute Abend Bezirkspokal-Viertelfinale gegen Landesligist HSC Hannover

SC Twistringen hofft auf kleines Wunder

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Auf Hauke Neubert (rechts) und den SC Twistringen kommt heute Abend viel Defensivarbeit zu.

Twistringen - Von Arne Flügge. Der 1:0-Sieg über Spitzenreiter TSV Wetschen hat dem SC Twistringen richtig gut getan. Zum einen hat der Fußball-Bezirksligist nun 40 Punkte auf dem Konto und damit den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche. Auf der anderen Seite hat die Mannschaft von Trainer Stefan Müller noch einmal den Beweis angetreten, Spitzenmannschaften schlagen zu können.

Eine Erkenntnis, die vor dem Viertelfinale des Bezirkspokals heute Abend (19.30 Uhr) gegen den Landesligisten HSC Hannover gerade recht kommt. Dementsprechend gehen die Hausherren als klarer Außenseiter auch ohne Druck, dafür aber mit viel neu gewonnenem Selbstvertrauen und der kleinen Hoffnung auf die Sensation in die Partie. „Die Jungs sollen Spaß haben und das Spiel genießen“, sagt Trainer Müller, der weiß: „Die Mannschaft wird heiß sein. „Für solche Spiele lebst du doch als Fußballer.“

Natürlich weiß der SCT-Trainer auch, dass vieles zusammenpassen muss, wenn die Überraschung gelingen soll. „Hannover wird sicherlich von unserem Platz begeistert sein“, schmunzelt Müller. Schließlich wird der SCT unter Flutlicht im „Käfig“ spielen. „Wenn dann noch viele Zuschauer kommen, wir die Begegnung lange offenhalten können und somit eine Begeisterung entsteht, kann vieles möglich sein“, glaubt Stefan Müller, der heute Abend auf Marco Kappermann (Zerrung) und Dennis Kuhangel (Knieprobleme) verzichten muss.

Um diese Begeisterung zu entfachen – dafür muss natürlich in erster Linie die Mannschaft ihren Teil beitragen. Motivationsprobleme wird es freilich nicht geben. „Die Jungs freuen sich darauf, gegen einen Landesligisten zu spielen. Es ist ein Bonusspiel, das sie sich verdient haben“, erklärt der Coach. Wichtig wird sein, in der Defensive wieder gut zu stehen, ohnehin eine Stärke der Twistringer. Doch der 52-Jährige warnt: „In der Landesliga wird schon anderer Fußball gespielt. Da kommt einiges an Qualität auf uns zu.“

Obwohl der SCT-Trainer den Gegner, der auf Platz elf der Landesliga Hannover liegt, selbst nicht beobachten konnte („Die haben immer dann gespielt, als auch wir spielen mussten“), hat Müller seine Hausaufgaben gemacht. „Ich bin noch gut vernetzt“, grinst er. Zudem hat sich der Postbeamte wichtige Infos von Walter Brinkmann, Trainer des Landesligisten TuS Sulingen, geholt. Müller: „Hannover hat eine richtig gute Truppe, die in den Offensivspielern Martin Murawski und Felix Krüger ihre stärksten Waffen besitzt.“ Und die gilt es heute Abend, verstummen zu lassen.

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