TuS Wagenfeld stellt Weichen für neue Saison / Schwache Heimvorstellung – 26:28

Hespos verlängert als Trainer

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Gibt auch in der Saison 2014/2015 beim Handball-Weser-Ems-Ligisten TuS Wagenfeld die Anweisungen: Trainer Thorben Hespos (M.). ·

Wagenfeld - Enttäuschende Vorstellung: Die Weser-Ems-Liga-Handballer des TuS Wagenfeld unterlagen am Sonnabend vor 100 Zuschauern dem Tabellensiebten SSC Dodesheide mit 26:28 (10:15). „Die erste Halbzeit war schwach, das hatte kein Weser-Ems-Liga-Niveau“, wetterte Wagenfelds Trainer Thorben Hespos.

Übrigens: Der 30-Jährige setzt seine Arbeit in der kommenden Saison fort. „Ja, ich habe für ein Jahr verlängert. Auch alle Spieler haben ihre Zusage gegeben. Das macht die Arbeit leichter und spricht für den Teamgeist innerhalb der Mannschaft.“

Zurück zum Spiel: Die Gastgeber erwischten einen ordentlichen Start, führten nach einem Treffer von Marco Uffenbrink mit 3:1 (6.). Doch danach war’s mit der Herrlichkeit vorbei. „Wir haben bestimmt 20 Fahrkarten geworfen“, monierte der Wagenfelder Coach. So scheiterten beispielsweise Hendrik Kruse, Dennis Westermann und Marco Uffenbrink gleich mit drei Siebenmetern an Dodesheides Torhüter Henning Borgstädde. Die Gäste um den gut aufgelegten Spielmacher Stephan Pietrowski (6) machten es besser, zogen auf 11:5 (20.) davon. Hespos nahm eine Auszeit, gab neue Anweisungen. Doch bis zur Pause wurde es nicht besser. „Da war viel zu wenig Bewegung im Angriff, außerdem sind uns einige Fehlpässe unterlaufen“, analysierte der TuS-Trainer.

Nach dem Wechsel rissen sich die Wagenfelder zusammen, steigerten sich und holten auf. „Da haben wir unsere Chancen genutzt, und die Abwehr stand auch“, unterstrich Hespos. Marco Uffenbrink (7) glich nicht nur zum 20:20 (50.) aus, sondern Dennis Westermann (9/5) brachte die Hausherren mit verwandeltem Strafwurf sogar mit 25:24 (54.) in Front. Doch in der Endphase patzten die Wagenfelder erneut. Zum einen trafen sie das Tor nicht, zum anderen begingen sie Fangfehler. Der SSC Dodesheide nutzte die Schwächen aus, drehte mit vier Treffern in Folge den Spieß zum 28:25 (59.) um und freute sich am Ende über einen Sieg. · mbo

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