Helmerking überrascht: HSG-Reserve mit zwei Siegen beim „Sparkassen-Cup“

Froh über die Frühform

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Osman Ahmad zeigte sich als ordnende Hand bei der HSG Diepholz/Barnstorf.

Barnstorf - Knapper geht es nicht: Mit lediglich einem Tor Vorsprung hat die HSG Barnstorf/Diepholz II am Wochenende den „Sparkassen-Cup“ vor eigener Kulisse gewonnen. „Wenn man bedenkt, dass wir erst seit eineinhalb Wochen wieder mit dem Ball trainieren, war das eine echt gute Leistung“, sagte HSG-Trainer Malte Helmerking.

Sein Team brauchte aber einige Minuten, um in das Turnier zu finden. Zu Beginn des ersten Spiels im so genannten „Landesliga-Turnier“ gegen die eigenen A-Jugend lagen sie früh mit 0:3 hinten, bevor Osman Ahmad in der Mitte das Kommando übernahm und die 6:0-Abwehr Beton anrührte. Über den 8:3-Halbzeitstand gewann die Oberliga-Reserve nach 40 Minuten Spielzeit noch mit 19:9.

In der zweiten Begegnung gegen den TuS Sulingen hießen die HSG-Sieggaranten Maik („Malle“) Schwenker und Frederik Hohnstedt. „Die beiden haben es im Tor gegen Bramsche überragend gemacht“, sagte Helmerking nach dem 17:12 (8:6)-Erfolg. Zudem habe die 6:0-Abwehr „super gestanden“. Nach Ballgewinnen in der Abwehr fanden die Gegenangriffe durch Ahmad und Dennis Wulf oft einen erfolgreichen Abschluss.

Dass das letzte Spiel der HSG Barnstorf/Diepholz II mit 19:21 gegen den TuS Sulingen noch verloren ging, störte Helmerking nicht übermäßig.

„Nicht gedacht, dass wir schon so weit sind“

„Da waren wir einfach platt, die Luft war raus“, sagte der Trainer zu der Partie, in der Torwart Laurin Maier (zuletzt TuS Lemförde) seine Premiere im HSG-Dress gab. Auch wenn er gegen Ende häufiger von seiner 6:0-Abwehr im Stich gelassen wurde, trug er mit einigen Paraden dazu bei, dass es für den Turniersieg reichte.

Denn auch wenn Bramsche im letzten Turnierspiel beim 27:15-Erfolg gegen die HSG-Junioren nochmal alles in der Offensive versuchte, war das Torverhältnis (55:42/+13) des Helmerking-Teams am Ende mit einem Tor besser als das Bramsches (59:47/+12). „Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so weit sind“, sagte Helmerking, der vor allem Sören Richter als Verbindungsspieler lobte: „Er war nach vorne hin gefährlich, hat aber auch super hinten in der Abwehr mitgearbeitet.“

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