34-Jähriger trainiert Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II

Helmerking macht´s erneut

Neue Aufgabe ab 1. Juli: Malte Helmerking (M.) trainiert die HSG Barnstorf/Diepholz II, spielen will er aber nicht mehr.

Barnstorf – Das hatte sich schon abgezeichnet, jetzt ist es nach einem weiteren Gespräch mit Abteilungsleiter Heinrich Wulf perfekt: Malte Helmerking kehrt auf die Bank zurück, übernimmt am 1. Juli das Traineramt beim Handball-Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II. Der 34-Jährige tritt die Nachfolge von Raul-Lucian Ferent an, der als Spielertrainer bei den Landesklassen-Männern von SFN Vechta einsteigt und gleichzeitig die A-Jugend (Spielgemeinschaft mit der HSG Barnstorf/Diepholz) trainiert.

Helmerking ist nun zum zweiten Mal für die Zweite verantwortlich, hatte sie bereits in der Landesliga-Saison 2013/14 als Spielertrainer übernommen. Er stieg in der Serie 2015/16 als Vizemeister der Landesliga Weser-Ems in die Verbandsliga auf, übergab nach drei Jahren das Zepter dann an Spielertrainer Nils Mosel.

Der gelernte Erzieher freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich war nie von der Mannschaft weg, kenne die Spieler größtenteils schon lange.“ Es gibt beim in Eydelstedt wohnenden Coach einen Unterschied zu seinem ersten Engagement: „Ich fungiere nur noch als Trainer, möchte nicht mehr spielen. Ich werde mich aber fit halten und ab und zu mittrainieren.“ Bevor er mit der Vorbereitung startet, führt er in den nächsten Tagen Gespräche mit den Akteuren: „Ich habe zu allen eine gute Beziehung.“ Er geht davon aus, dass alle weitermachen. Nur Rückraumakteur Mateusz Chylinski tritt wegen Hausbaus kürzer.

Helmerking legt das Hauptaugenmerk seiner Arbeit auf die Deckung: „Ich bin abwehrfixiert. In der Abwehr hole ich mir Selbstvertrauen, dann spiele ich mit Tempo nach vorn.“

Eines kündigt der in Freistatt als sozialpädagogische Fachkraft tätige Übungsleiter bereits an: „Ich werde nicht Abwehr und Angriff wechseln.“ Das war bei seinen Vorgängern Ferent und Mosel anders. Sie legten viel Wert auf die Offensive, wollten in den Begegnungen immer ein Tor mehr erzielen als der Gegner. Nun lautet die Devise anders herum: Ein Tor weniger kassieren als die gegnerische Mannschaft.  mbo

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