Heimvorteil beim Heiligenroder Turnier genutzt / Neidfaktor gleich null / Auch Müller glänzt

Falke-Schwestern kommen groß raus

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„Sister Act“ im Dressurviereck: Nadine und Michelle Falke (rechts) vergoldeten sich das Wochenende auf ihrem Turnier in Heiligenrode. Auf Weltinda, Carlchen P und Charlie Rivel feierten die Schwestern jeweils zwei Siege und insgesamt vier weitere Platzierungen.

Heiligenrode - Das Wetter passte, der Zeitplan für 32 Dressur- und Springprüfungen wurde trotz hoher Nennungsergebnisse gut eingehalten. Die Rahmenbedingungen stimmten also während des dreitägigen Turniers des Reitvereins Heiligenrode auf der Reitanlage Dierks. Und wenn dann die eigenen Reiter einen Erfolg nach dem nächsten feiern dürfen, dann haben sich alle Mühen für den Veranstalter gelohnt.

Im Dressurviereck beherrschten die Schwestern Nadine und Michelle Falke ganz klar die Szene. Zwei Siege, ein zweiter Platz und drei weitere Platzierungen für Nadine sowie ebenfalls zwei erste Plätze und eine weitere Platzierung für Michelle ließen das Wochenende für die Mädchen zu einem triumphalen Heimerfolg werden.

Herausragende Leistung der 16-jährigen Nadine Falke war der Sieg in der Dressurreiterprüfung Klasse M mit ihrem Neuzugang Weltinda. Die Stute ist erst seit etwa fünf Wochen in ihrem Besitz, doch die beiden wirken wie füreinander geschaffen und bilden eine sehr harmonische Einheit. Nur so konnte es ihr auch gelingen, die erfahrene Silke Müller vom RFV Diek-Bassum und Konkurrentin Laura Marie Monsig vom RV Stuhr auf die Plätze zwei und drei zu verweisen.

Einen ebenso ungeahnten Überraschungserfolg erritt sich Michelle Falke. Die 13-Jährige hatte erst vor etwa drei Wochen umgesattelt. Bis dahin noch im Parcours unterwegs, hat sie sich nun umorientiert und reitet auch die Dressurponys der großen Schwester mit. Und auf Carlchen P übertrumpfte sie in der Dressurreiterprüfung Kl. L – ihrem ersten Start überhaupt in dieser Klasse – sogar ihre Schwester. Mit Note 8,0 stand sie strahlend vor Nadine, die auf Charlie Rivel mit 7,9 Zweite wurde. „Das macht nichts, dass meine Schwester mich geschlagen hat“, verkündete Nadine. „Schließlich habe ich das Pony ja ausgebildet.“

Ausgezeichnete Leistungen in der Dressur boten auch Lea Alina Ziegler und Kyra Sprengel vom Gastgeber. Ziegler erlangte drei vordere Plätze auf Fabriello in Klasse L und M. Mit ihrem Pony Holsteins Donnerhall eroberte sie zwei Schleifen im Springen. Für Sprengel verlief die L-Dressur besonders erfolgreich. Sie gewann mit Starlight und wurde Dritte auf Sandrofino.

Auch die mittlerweile wohl unüberschaubar große Schleifensammlung der Bassumerin Silke Müller wurde in Heiligenrode wieder um mehrere Exemplare erweitert. Zu dem schon erwähnten Silberrang in der Dressurreiterprüfung Kl. M kam am letzten Turniertag noch Platz eins in der M-Dressur. Wieder einmal war ihr Carino amico hochkonzentriert bei der Sache und erledigte alle Lektionen fehlerfrei. Und just for fun darf Carino amico auch zwischendurch mal in den Parcours. Im Stilspringen Kl. A wurde das Paar Vierter.

In den Springpferdeprüfungen für vier- bis sechsjährige Nachwuchspferde griffen erwartungsgemäß die Berufsreiter die ersten Plätze ab. Dennis Schlüsselburg vom RFV Steller See sowie Hendrik Sosath, Juniorchef des Zucht- und Turnierstalls Gerd Sosath aus Berne und sein Bereiterkollege Marvin Drenkhahn zählten zu den großen Abräumern in allen Klassen.

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