Diepholz im Glück: Schon wieder ein Heimspiel / Katt läuft bald

Auf dem heimischen Grün spielt es sich einfach am besten

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (ahe) · Wenn Schiedsrichter Christian Hoyer am Sonntag (14 Uhr) die Landesliga-Partie zwischen den Fußballern der SG Diep holz und des TSV Mühlenfeld anpfeift, ist die Wahrscheinlichkeit ausgesprochen hoch, dass er nach 90 Minuten in jubelnde SG-Gesichter blickt.

Denn der Ball rollt im Mühlenkampstadion, und allein ihrer Heimstärke haben es die Diepholzer zu verdanken, dass sie mit elf Punkten aus der Abstiegszone klettern konnten.

Der Unterschied der Bilanzen ist einfach frappierend. Sobald die Diepholzer bislang in den Mannschaftsbus stiegen, hieß es auf der Rückreise: Nichts geht in der Tabelle. Aus fünf Spielen holten sie keinen einzigen Zähler, kassierten 3:12 Tore. Mittlerweile gewinnen Schultalbers‘ Formationen auf dem Feld jedoch an Kontur. David Schiavone spielt einen soliden Libero, die Manndecker Marcus Pfannenschmidt und Stefan Almasan gewinnen an Souveränität und glänzen als Torschützen – wie Almasan beim jüngsten 1:1 gegen Burgdorf, das Schultalbers immer noch die Zornesröte ins Gesicht treibt: „Der Elfmeterpfiff, der zum Ausgleich geführt hat, war mehr als nur ein Witz.“

▪ Auf Augenhöhe

▪ mit Mühlenfeld

Am vergangenen Spieltag hatte die SG spielfrei. Schultalbers hofft, „dass wir unseren Rhythmus nicht verloren haben“. Und garantiert setzt er darauf, dass der Heimnimbus bestehen bleibt. Drei Siege und zwei Unentschieden spülten die Kreisstädter in dieser Statistik auf Rang fünf der Tabelle. „Mühlenfeld war zwar Vierter in der letzten Saison, hatte bislang aber Verletzungsprobleme. Wir sind auf Augenhöhe.“

Gegen die zum Teil hochaufgeschossenen Gäste fehlt „Schulti“ nur der letztmals rotgesperrte Tim Rewald, der sich nach einem Bänderriss im Sprunggelenk aber ohnehin in der Reha befindet. Dafür ist Toptorjäger Adrian Mangu wieder an Bord. Eine frohe Kunde hat Schultalbers auch in Sachen Marcell Katt, der mit einem Kreuzbandriss eigentlich bis Ende der laufenden Saison auszufallen drohte: „Er arbeitet sehr hart an sich, wird nächste Woche wohl ins Lauftraining einsteigen. Dann steht er uns zur Rückrunde hoffentlich wieder zur Verfügung.“

Bis dahin hofft der SGD-Trainer, „dass wir uns ins gesicherte Mittelfeld mogeln“. An den Auftritten im Mühlenkampstadion sollte es nicht liegen.

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