Hegerfeld erwartet mit Twistringen den TuS Sulingen – doch Brinkmann könnte früher da sein

Heimatgefühle für beide Trainer

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Kreiszeitung Syke

Twistringen - Für beide Trainer fühlt es sich heute Abend wie ein Heimspiel an. Einen, Marco Hegerfeld, beschleicht dieses Gefühl mit Recht, denn er erwartet mit seinem SC Twistringen den TuS Sulingen zur zweiten Runde des Bezirkspokals.

Doch dessen Coach Walter Brinkmann könnte schon eher im Twistringer Stadion warten – denn „ich habe ja den Schlüssel“, sagt der 51-Jährige, der auf der SCT-Anlage als Stützpunkttrainer die besten Nachwuchskicker des Kreises weiterbildet: „Es wäre ein schönes Gefühl, die Tore zuerst aufzuschließen…“

Die Aussage zeigt, dass der Übungsleiter des favorisierten Cup-Verteidigers für den Auftritt beim Bezirksliga-Aufsteiger nichts dem Zufall überlassen will und daher überpünktlich aus seinem benachbarten Wohnort Brümsen anreist. „Der Pokal ist etwas ganz Besonderes für uns – der Finalsieg war nicht mit unserer Bezirksliga-Meisterschaft zu vergleichen“, sprudelt es aus ihm heraus.

Am Samstag beim 1:0 des SCT über den RSV Rehburg hatte Brinkmann das Team, das ihm heute ab 19 Uhr gegenübersteht, beobachtet. Sein Urteil: „Der Kader hat an Qualität dazugewonnen, ist in der Breite besser aufgestellt.“

Dieses Urteil freut Hegerfeld – und für heute kündigt er weitere Alternativen an: „Dennis Kuhangel fehlte am Samstag wegen eines Lehrgangs, ist jetzt aber wieder dabei. Und Julian Fuhrmann käme wieder von Beginn an infrage“, sagt er über seinen Stürmer, der erst am Donnerstag aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Dafür muss der SCT-Coach auf seinen am Samstag starken Hauke Neubert verzichten, der aus beruflichen Gründen fehlt. Für den lange verletzten Oliver Schröder käme die nun vakante Rolle des Abwehrchefs noch zu früh, „aber es dauert nicht mehr lange“, verrät Hegerfeld: „Olli trainiert schon wieder voll mit, doch wir wollen kein Risiko eingehen.“ Ebenfalls zusehen muss Timo Rathkamp – wegen seiner Rotsperre. Steffen Kaiser kann nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch aus der Vorsaison ebenfalls noch nicht eingreifen.

Auch Brinkmann macht ein umfangreiches Lazarett zu schaffen: „Allein verletzte sechs Stammspieler aus der Rückrunde – das bedeutet, dass weitere andere Verantwortung übernehmen müssen.“ Ihnen vertraut er – unter anderem den Neuzugängen Salam Garaf und Richard Sikut. Allerdings kündigt er zusätzlich zu dem diesmal ins Tor rotierenden Tim Bösche weitere Umstellungen an, ohne sich näher in die Karten schauen lassen zu wollen. „Wir begegnen Twistringen auf jeden Fall mit Respekt.“ Denn Kollege Hegerfeld hat angekündigt, „gegen diese starke Truppe nichts abschenken“ zu wollen und hofft wie sein Gegenüber auf „einen schönen Fußball-Abend für alle Zuschauer“. · ck

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