Barrier TC verliert 1:5 beim Oldenburger TeV II und muss in der Halle zurück in die Landesliga

Heilshorns Sturz der Anfang vom Ende

Barriens Till Heilshorn brach sich im Match in OLdenburg den Daumen der rechten Schlaghand.
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Barriens Till Heilshorn brach sich im Match in OLdenburg den Daumen der rechten Schlaghand.

Barrien - 2:0 stand es im Matchtiebreak für Till Heilshorn. Dann passierte das folgenschwere Unglück: In einem Grundlinienduell wollte der Tennisspieler des Barrier TC einen Ball erlaufen, stolperte und fiel hin.

Dabei hatte er seinen Tennisschläger noch in der Hand und brach sich, wie sich später herausstellte, beim Sturz den Daumen seiner Schlaghand. Zwar spielte Heilshorn trotz großer Schmerzen mit links weiter, doch in der Folge war nichts mehr zu holen. Wenig später stand das 1:5 des BTC beim direkten Konkurrenten Oldenburger TeV II und damit der direkte Oberliga-Abstieg fest.

Diese Partie war das Schlüsselspiel, denn die Rechnung der Barrier lautete wie folgt: In den Einzeln von Heilshorn und Tobias Kuhlmann sollten zwei Punkte her. „Ein 2:2 war realistisch. Dann hätten wir noch zwei enge Doppel gehabt, die wir durchaus hätten gewinnen können. Und mit einem 4:2-Erfolg hätten wir die Oldenburger in der Tabelle noch überholt“, erklärte BTC-Kapitän Florian Hartje. Die Rechnung ging zunächst auf, denn Tobias Kuhlmann hielt dem Druck stand und behielt in seinem Einzel gegen Gian-Luca Blöcker (DTB 450) im Matchtiebreak mit 10:3 die Oberhand. „Tobi hat die langen Rallyes mit seiner Vorhand dominiert. Das war seine beste Saisonleistung“, lobte Hartje.

Davor war Teamkamerad Florian Dill an Position vier chancenlos gewesen. Er hatte gegen einen starken Niederländer spielen müssen.

Beim unglücklichen Sturz von Till Heilshorn spielte Florian Hartje an der Spitzenposition gerade gegen Lasse Muscheites (DTB 126). Der Barrier litt immer noch an Schulterschmerzen und konnte nur mit wenig Tempo aufschlagen. So geriet er immer in die Defensive. Im zweiten Satz dominierte Hartje von der Grundlinie, doch ein Break am Satzende brach ihm das Genick.

Der 1:3-Zwischenstand bedeutete bereits den Abstieg, denn ein Sieg war ja nun nicht mehr möglich. Da sich Tobias Kuhlmann in seinem Einzel eine Blutblase zugezogen hatte, verzichteten die Barrier auf die Doppel. „Der Abstieg kommt nicht überraschend. Viele Gegner konnten sich im Gegensatz zu uns verstärken und sind gegen uns in Bestbesetzung angetreten, damit sie sich nach unten hin absichern. Außerdem waren wir selber nicht in überragender Form. Daher haben wir den Klassenerhalt zurecht verfehlt“, resümierte Hartje. · te

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