Heiligenrodes Traum von der Aufstiegsrelegation nach 5:9-Niederlage im Topspiel bei der TSG Ahlten so gut wie geplatzt

Meyer: „Da müsste ein Wunder passieren“

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Punktete beim 9:7-Erfolg über den SV Teutonia Sorsum im Einzel und Doppel: Heiligenrodes Viktor Mittelstädt.

Heiligenrode - Die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode müssen ihren Traum von der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga höchstwahrscheinlich ad acta legen. Nach der 5:9-Niederlage bei der TSG Ahlten sowie dem 9:7-Zittersieg gegen den SV Teutonia Sorsum weist der Landesligist zwei Spieltage vor Schluss zwei Punkte Rückstand und das um 16 Spiele schlechtere Spielverhältnis zum Tabellenzweiten aus Ahlten auf. Laut Heiligenrodes Kapitän Andre Meyer eine zu große Menge Holz: „Das lässt sich Ahlten nicht mehr nehmen. Wahrscheinlich verlieren die noch gegen den künftigen Meister aus Algesdorf, aber das Spielverhältnis werden wir trotzdem kaum noch aufholen können. Da müsste ein Wunder passieren.“

TSG Ahlten - TSV Heiligenrode 9:5: Dabei sprach die Ausgangsposition vor dem Spitzenspiel eigentlich klar für Heiligenrode. Bereits ein Unentschieden wäre fast schon gleichbedeutend mit der Vizemeisterschaft gewesen, so dass der Druck eindeutig auf Ahlten lastete. Und dieser wuchs sogar noch an, da die Gäste schnell zwei Doppel für sich entschieden und auch TSV-Spitzenspieler Jens Oehlmann gegen Andre Sauer bereits mit 2:1-Sätzen in Front lag. Doch Heiligenrodes seit Wochen überragende Nummer eins konnte ihren Vorsprung nicht ins Ziel retten. Sichtlich genervt durch diverse unsportliche Mätzchen von Sauer zog Oehlmann noch mit 2:3 den Kürzeren. Für Meyer der eindeutige Knackpunkt der Partie: „Wenn Jens gewinnt, können wir einen Punkt mitnehmen. Aber so hatte Ahlten die besseren Karten.“ Zumal sich die Hausherren auch in der „Mitte“ und im unteren Paarkreuz ein Übergewicht erkämpften. Gerade das Ahltener Duo Kai Tödtemann/Michael Kleber war von Heiligenrode nicht in den Griff zu bekommen. „Kleber ist an Position fünf einfach eine Bank. Nicht umsonst hat er in der Rückrunde noch kein Einzel verloren“, klatschte Meyer verbal Applaus – staunte indes noch mehr über die Leistung des Ex-Sykers Tödtemann: „So gut hat Kai gegen uns noch nie gespielt.“ Diesmal aber schon, so dass die Gäste dank gelegentlicher Störfeuer durch Meyer, Jörn Brosowsky und Oehlmann das Match zwar bis zum Stand von 5:5 offen halten konnten, danach laut Meyer jedoch „komplett chancenlos“ blieben.

TSV Heiligenrode - SV Teutonia Sorsum 9:7: Nach der Niederlage des Vortages benötigten die Hausherren gegen Sorsum schon einen Kantersieg, um vielleicht doch noch in den Kampf um die Vizemeisterschaft einzugreifen. Doch obwohl Sorsum mit zwei Ersatzspielern anreiste, die bestenfalls als Busfahrer taugten, misslang dieses Vorhaben gründlich. Bereits der 1:2-Doppelstart fiel eher mager aus, und auch in den Einzeln lief längst nicht alles nach Plan. So stand beim TSV-Duo Stefan Schulz/Andre Meyer in der „Mitte“ eine katastrophale 0:4-Bilanz, und Jens Oehlmann musste im Spitzeneinzel knapp gegen Harald Bettels passen. Trotzdem langte es für Heiligenrode wenigstens noch zum Gesamtsieg. Dank einer Gala seiner Nummer zwei Viktor Mittelstädt (wehrte gegen Bettels vier Matchbälle ab und hielt Christof Schlemeier klar in Schach) sowie dem Dreisatztriumph von Oehlmann über Schlemeier und den erwarteten vier Einzelsiegen im unteren Paarkreuz durch Jörn Brosowsky sowie Ersatz Marius Hubert (für Jan Grashoff/Knieprobleme) lag das Kreisteam vor dem Abschlussdoppel knapp vorn – und rettete durch den Viersatzerfolg von Oehlmann/Mittelstädt gegen Bettels/Schlote immerhin ein 9:7 ins Ziel.

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