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TSV Heiligenrode: Tischtennis-1.Damen kämpfen um Relegationsplatz

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Der TSV Heiligenrode kehrte in die Tischtennis-Regionalliga zurück. Dazu trugen bei (v.l.): Melanie Schneider, Denise Kleinert, Ricarda Hubert und Nele Puls. In der neuen Saison stieß Jessica Boy (nicht auf dem Foto) neu zum Team.

TSV Heiligenrode - Wohl kein hiesiges Team hat in den vergangenen Jahren im Tischtenniskreis Diepholz mehr positive Schlagzeilen geschrieben als die erste Damenmannschaft des TSV Heiligenrode: Nur die SG Diepholz konnte in diesem Jahrtausend für kurze Zeit ansatzweise mit dem TSV-Quartett mithalten, doch auch dies stellt Schnee von gestern dar.

Während die Kreisstädter ihr Damenteam vor der Saison sogar abmelden mussten, tritt Heiligenrode mittlerweile wieder in der Regionalliga an.

Bereits 2011 kämpfte das Kreis-Zugpferd in der damals dritthöchsten deutschen Spielklasse um Punkte, stieg jedoch schon nach einer Spielzeit wieder ab. „Die Klasse war damals viel zu stark besetzt. Wir hatten nie eine realistische Chance auf den Klassenerhalt“, erinnert sich Heiligenrodes Nummer eins, Denise Kleinert, ungern zurück. Lieber wirft sie da schon einen Blick auf die stetige Entwicklung ihrer Mannschaft: „Das erste Jahr nach dem Abstieg diente der Konsolidierung. Es ging darum, den Spaß am Tischtennis zurückzugewinnen. Das hat auch so gut geklappt, dass wir letzte Saison wieder angreifen wollten. Die Vizemeisterschaft und damit verbundene Aufstiegsrelegation war unser klares Ziel.“

Und zwar ein durchaus realistisches. Klar, Klassenprimus Torpedo Göttingen zog an der Tabellenspitze einsam seine Kreise, aber dahinter lieferte sich Heiligenrode mit dem VfL Oker einen erbitterten Kampf um Platz zwei. Am Ende fehlten Kleinert und Co. nur ein mickriges Pünktchen zur Vizemeisterschaft, was zunächst eine große Enttäuschung darstellte. Doch die Heiligenroderinnen hatten das Glück des Tüchtigen. Durch die Einführung einer 3. Liga wurden in der Regionalliga urplötzlich wieder Plätze frei, und einer von davon ging an den TSV. „Damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet. Eine tolle Überraschung“, strahlte Kleinert. Ähnlich wie 2011 droht Heiligenrode allerdings erneut der sofortige Wiederabstieg. Obwohl sich das Team mit Materialspielerin Jessica Boy (kam vom TV Grohn) gut verstärkt hatte, fehlte dem Aufsteiger zunächst regelmäßig das Glück. Diverse Partien gingen in der Hinrunde unglücklich über die Wupper, ehe Heiligenrode durch ein 8:5 über den TSB Flensburg doch noch die ersehnten ersten Zähler einfuhr.

Laut Kleinert ein Sieg mit Signalwirkung: „Der Relegationsplatz liegt nur drei Punkte entfernt. Den können und wollen wir noch erreichen. Schließlich sind wir diesmal in der Regionalliga keineswegs überfordert. Unsere Spitzenspielerin Nele Puls kommt auf eine fast ausgeglichene Bilanz, und der Rest der Mannschaft steht knapp negativ. Wir können also mithalten.“

drö

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