Heiligenroderin erzielt fünf Körbe beim 17:13

Janina Rickmann glänzt gegen Findorff

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Katharina Weidenfeller steckt mit Sudweyhe knietief im Abstiegssumpf.

Heiligenrode - Winkt da schon die DM-Teilnahme? Der TSV Heiligenrode ist in der Korbball-Bundesliga Nord auf Kurs, schlug Abonnementsmeister SG Findorff und eroberte Platz drei. Mit ebenfalls zwei Siegen setzte sich die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst von den Abstiegsplätzen ab. Eng wird es für Schlusslicht TuS Sudweyhe, dem vier Punkte zum rettenden Ufer fehlen.

TSV Barrien - TuS Sudweyhe 11:8 (7:4): Beiden Teams war die Bedeutung der Partie angesichts der Tabellensituation bewusst. Barrien ging damit sehr gut um, wie Trainer Manfred Otto registrierte: „Wir haben klaren Kopf bewahrt und uns nicht nervös machen lassen“, erklärte er. Sudweyhe hielt mit – aber nur bis zum 4:4. „Wir haben die gute Leistung vom letzten Spieltag leider nicht konservieren können“, analysierte Coach Alexander Mauz. Während Barrien vorne flüssig kombinierte und schon zur Pause komfortabel führte, konnte der TuS zu wenige Angriffe mit einem Wurf abschließen. Bestnoten beim TSV verdiente sich die treffsichere Vanessa Meier mit sechs Körben.

Oldenbroker TV - TuS Sudweyhe 18:12 (11:6): Trotz größerer Entschlossenheit in der Offensive blieb Sudweyhe gegen den weiter aufstrebenden Oldenbroker TV am Ende chancenlos. „Die Distanzwürfe der Oldenbrokerinnen konnten wir heute nicht abwehren, obwohl wir eine gute Laufleistung an den Tag gelegt haben. Die hätten wahrscheinlich auch mit verbundenen Augen getroffen“, musste Trainer Mauz feststellen. Die erneute Niederlage bringt sein Team im Tabellenkeller weiter in Bedrängnis, doch von Resignation keine Spur: „Ich bin sicher, dass wir das Zeug haben die Klasse zu halten. Wir sind noch nicht tot“, zeigte sich Mauz kämpferisch.

Manfred Otto glaubt

fest an den Klassenerhalt

TSV Barrien - TSV Heiligenrode 4:10 (2:3): Mit der ersten Hälfte waren beide Trainer nur bedingt zufrieden. „Hinten haben wir wenig zugelassen, aber vorne nicht die Vorgaben umgesetzt“, bemängelte Heiligenrodes Dagmar Schnelle. Barriens Trainer Manfred Otto vermisste den Spielfluss aus der ersten Partie. Als sich der Gegner nach dem Seitenwechsel offensiv stärker präsentierte, gab sich Barrien im Spielverlauf immer mehr auf. „Das war die einzige Enttäuschung an diesem Spieltag. Als Trainer dieses Teams glaube ich aber fest daran, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, kommentierte Otto. Für den Höhepunkt auf Heiligenroder Seite sorgte Bianca Horstmann mit einem sehenswerten Laufstoßwurf zum Endstand.

TSV Ingeln Oesselse - TSG Seckenhausen-F. 13:14 (8:8): „Wir wollten die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel wieder gutmachen“, erklärte TSG-Coach Torsten Behrens. Das Spiel verlief von Anfang bis Ende eng. Die TSG konnte einen zwischenzeitlichen 3:6-Rückstand bis zur Halbzeit wieder egalisieren und ließ sich auch durch das 10:12 drei Minuten vor Schluss nicht irritieren. „Wir sind auch in dieser Phase nicht hektisch geworden“, lobte Trainer Behrens. Sechs Sekunden vor Schluss fiel der umjubelte Siegtreffer gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

TSV Heiligenrode - SG Findorff 17:13 (8:10): „Traditionsgemäß war es in der ersten Halbzeit eng“, resümierte Heiligenrodes Dagmar Schnelle. Vor allem die Pässe auf die Findorffer Außenpositionen wusste ihre Mannschaft zunächst nicht zu verhindern. Erst nach dem Seitenwechsel klappte dies besser, und so kassierte der TSV nur noch drei Gegentreffer. Entscheidend für den Sieg waren unter anderem die fünf Treffer von Janina Rickmann. Heiligenrode spielt nach diesen beiden Siegen wieder ganz oben mit, überflügelte den bisherigen Dritten TSV Thedinghausen und hat jetzt gute Chancen auf die DM-Qualifikation.

TSG Seckenhausen-F. - TSV Thedinghausen 7:6 (5:4): Die Favoritenbürde lag auf den Schultern des TSV, und zunächst kam der Tabellendritte damit auch zurecht. Mit 3:0 lag das Candler-Team nach wenigen Minuten und blitzsauberen Angriffsaktionen in Front. Doch das Selbstbewusstsein der TSG scheint im neuen Jahr grenzenlos. Schon zur Pause gab es die Führung, und auch danach kontrollierte das Behrens-Team das starke Tempospiel des TSV.

„Das war eine starke Mannschaftsleistung, aus der man keine Spielerin hervorheben sollte“, resümierte ein erleichterter Torsten Behrens. Mit einem Sieg im nun anstehenden Spiel gegen den TuS Sudweyhe kann sich seine Mannschaft endgültig aus der Abstiegszone verabschieden.

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