Findorff 14:3 deklassiert / Zusammen mit Sudweyhe zur DM / Buchecker erlöst Barrien

Heiligenroder Sensation

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Seckenhausens Pia Züdel (li.) gelangen am jüngsten Bundesliga-Spieltag vier Treffer. 

Heiligenrode - Von Sandra Hellmers. In der Korbball-Bundesliga Nord sind die ersten Entscheidungen gefallen. Neben Tabellenführer SG Findorff stehen der TSV Heiligenrode und der TuS Sudweyhe jetzt als DM-Teilnehmer fest.

Nach dem 14:3-Kantersieg gegen den Abonnements-Meister aus Bremen darf sich Heiligenrode vor dem letzten Spieltag theoretisch sogar noch Hoffnungen auf den Meistertitel machen. Im Abstiegskampf bleibt es eng.

TV Walle - TSV Barrien 10:12 (6:5): Wegen eines trägen Beginns tat sich Barrien gegen das Tabellenschlusslicht lange schwer. Der knappe Pausenrückstand machte dem TSV noch keine Sorgen. In Halbzeit zwei drückte Barrien aufs Tempo, doch es dauerte bis zur 28. Minute, ehe das Otto-Team erstmals zum 8:8 ausgleichen konnte. Als Walle beim Stand von 11:10 für Barrien aufmachte, konnte Jana Buchecker dies zum entscheidenden Treffer zum Endstand nutzen.

TV Stuhr - TSG Seckenhausen-F. 8:11 (2:4): Gegen den Abstiegskandidaten setzte Aufsteiger TSG mit Erfolg auf ein Rückraumspiel. Von Beginn an lief Stuhr immer einem Rückstand hinterher, der sich allerdings nach einem Durchhänger zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 3:8 erhöhte (26. Minute) und sich damit vorentscheidend verfestigte. Erst in den Schlussminuten kam Stuhr heran, unterlag am Ende jedoch verdient. „Das waren eine tolle Mannschaftsleistung und zwei wichtige Punkte“, freute sich TSG-Coach Camilla Hahn.

TSV Barrien - TuS Sudweyhe 4:12 (2:6): Gegen einen hochkonzentriert auftretenden TuS Sudweyhe hatte Barrien keine Chance. In beiden Hälften präsentierte sich der TuS druckvoll und kompakt, traf aus allen Lagen – Lilia Slanitz gar aus 20 Metern Entfernung – und ließ sich durch nichts aus dem Konzept bringen. „In der Abwehr waren wir zu unbeweglich und unsere Offensivtaktik haben wir nicht gut umgesetzt“, bemängelte Barriens Coach Manfred Otto. Sein Gegenüber Alexander Mauz freute sich über eine knackige Partie seines Teams: „So müssen wir weiter arbeiten, dann bin ich für weitere Aufgaben sehr zuversichtlich“, erklärte er.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TV Walle 9:5 (3:2): In einer über weite Strecken engen Partie platzte der Knoten für die TSG nach einer Auszeit der Bremerinnen. Zwischenzeitlich hatte

Hahns Auszeit zeigt

Wirkung im TSG-Team

TSG-Coach Camilla Hahn von Rückraum- auf Kreisspiel umgestellt, was aber zunächst nur holprig lief. „Im Time-out konnte ich meine Mädels wieder aktivieren. Nach Wiederanpfiff haben wir das Spiel selbstbewusst mit drei sehr schönen Körben vorentschieden“, freute sich die Trainerin. Mit diesen beiden Siegen setzte sich der Aufsteiger deutlich ab und erreichte das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig.

SG Findorff - TV Stuhr 10:6 (6:3):Trotz guten Spiels verpasste Stuhr vor allem wegen einer schwachen Chancenverwertung die Überraschung. Hinten stand der TVS sicher und hatte das Findorffer Tempospiel unter Kontrolle. Vorne ergaben sich vor allem durch Konter immer wieder aussichtsreiche Situationen. Doch „Hundertprozentige“ wurden vergeben, und so setzte sich der Tabellenführer in einer beiderseits fehlerbehafteten Partie sicher durch. Stuhr muss nach diesen Niederlagen noch um den Klassenerhalt zittern. Allerdings verlor auch Konkurrent Walle zwei Mal, und so hofft der TVS mit zwei Punkten Vorsprung und der besseren Korbdifferenz auf den Klassenerhalt.

TSV Heiligenrode - TSV Thedinghausen 8:6 (6:1): Nach einer starken ersten Halbzeit wurde es für Heiligenrode nach dem Seitenwechsel wieder eng. Zu lange dauerte es, bis das Schnelle-Team nach der Pause endlich wieder traf. Anders Thedinghausen: Die Mannschaft von Anja Purnhagen robbte sich Korb um Korb heran, und so waren es Jessica und Jana Pawlowski, die mit zwei Treffern in der Schlussphase Heiligenrode vor einem unnötigen Punktverlust retteten. „Nur in der ersten Halbzeit haben wir aufblitzen lassen, zu welch gutem Angriffsspiel wir in der Lage sind“, kritisierte Trainerin Dagmar Schnelle.

Oldenbroker TV - TuS Sudweyhe 8:21 (3:7):Ein deutlicher Sieg, zwei willkommene Punkte, die Sudweyhe endgültig das DM-Ticket sicherten – das stand auf dem Papier. Dass sich hier zwei Tabellennachbarn duelliert hatten, konnte man dem eindeutigen Ergebnis aber nicht entnehmen. Die beiden hochklassigen Korbhüterinnen sind bei einer umstrittenen Kontrollmessung im November als zu groß gemessen wurden und dürfen seitdem nicht mehr am Korb spielen (wir berichteten). Kein Grund zur Freude für TuS-Coach Alexander Mauz: „Solch ein Ergebnis darf es doch in der Bundesliga nicht geben! Im Hinspiel haben wir verloren und jetzt das. Zum Spiel selbst möchte ich nichts sagen. Das ist einfach eine Katastrophe für den Korbball“, resümierte er.

SG Findorff - TSV Heiligenrode 3:14 (3:6): „In diesem Spiel ließen wir nicht nur unsere Möglichkeiten aufblitzen, wir zeigten sie 40 Minuten lang“, zeigte sich Heiligenrodes Trainerin Dagmar Schnelle nach dem Kantersieg gegen den Klassenprimus euphorisch. Nach einer engen Anfangsphase war es Jessica Pawlowski mit einem Hattrick, die vor der Pause die Weichen auf Sieg stellte. Danach spielte dann vor allem der TSV, während bei den Bremerinnen die Stimmung auf den Tiefpunkt sank. „Wir zeigten ein variables Angriffsspiel , und Gabi Brosowskys Leistung am Korb war einmalig“, freute sich Schnelle. Ihr Team baute die Führung Korb um Korb aus und brachte Findorff eine in der Höhe sensationelle Schlappe bei.

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