Tischtennis-Riege um Christian Dörner stieg verlustpunktfrei auf

Start-Nr. 32: Heiligenroder Höhenflug

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Nachdem sich der TSV Heiligenrode II mit 36:0 Punkten den Bezirksliga-Titel holte sorgen Andre Nieber, Jörn Brosowsky, Jan Grashoff, Henning Witte und Uwe Hünnekens (v.l.) als Tabellenführer in der Bezirksoberliga weiter für Furore. Auf dem Bild fehlen Marius Hubert und Christian Dörner. ·

Heiligenrode - Die Tischtennisspieler des TSV Heiligenrode II haben sich zu regelrechten „Serientätern“ gemausert. Nicht nur, dass sich Mannschaftsführer Christian Dörner in der Saison 2012/13 souverän den Bezirksliga-Titel schnappten – nein, Heiligenrodes Reserve stellte mit einer makellosen Bilanz von 36:0-Punkten vermutlich einen Rekord für die Ewigkeit auf.

Ein Erfolg, der selbst Dörner in seiner Tragweite überraschte: „Der Aufstieg war schon unser Ziel, aber wir hatten mit wesentlich mehr Schwierigkeiten gerechnet. Am Ende hatten wir nur beim 9:7 gegen Ronnenberg Probleme. Alle übrigen Partien gingen sogar haushoch an uns. Nach der Hinrunde lief es irgendwie von ganz alleine.“

Laut Mannschaftsführer „Dixi“ nicht zuletzt ein Verdienst des „unglaublich großen Teamgeistes. Wir kennen uns alle über Jahre hinweg. Fünf von uns haben damals noch in der ersten Herren zusammen gespielt – das verbindet natürlich. Außerdem sind wir alle älter geworden. Früher gab es auch mal Reibereien, aber mittlerweile herrscht bei uns ein super Zusammenhalt. Es gab kein Match, wo wir danach nicht alle etwas zusammen gegessen hätten. Wenn man sich als Mannschaft versteht, kommt der Erfolg von ganz alleine.“

Und die Heiligenroder Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen. Auch in der Bezirksoberliga setzte der TSV zum Höhenflug an. Mit fünf Erfolgen zum Saisonauftakt baute Heiligenrodes Reserve ihre Siegesserie auf unglaubliche 23 Triumphe am Stück aus, ehe Dörner und Co. hauchdünn mit 7:9 am TuS Gümmer scheiterten. Doch selbst von diesem Ausrutscher ließ sich das Kreisteam nicht aus der Bahn werfen. Die letzten drei Partien der Hinrunde gingen wieder klar an Heiligenrode, so dass die „TSV-Serientäter“ mit drei Zählern Vorsprung vor dem ärgsten Widersacher aus Gümmer als Tabellenführer überwintern.

„Es wird schwierig, unsere zweite Meisterschaft in Folge noch zu verhindern“, sagt Dörner schmunzelnd. Eine treffende Aussage. Eigentlich dürfte der Heiligenroder Titelgewinn nur noch zu verhindern sein, falls mehrere Leistungsträger gleichzeitig ausfallen sollten. Eine unwahrscheinliche Konstellation.

Realistischer erscheint da schon der Aufbau einer neuen Serie, mit „nur“ drei Siegen in Folge wird sich die „Dixi-Gang“ ja wohl kaum begnügen wollen. „Aber auf nochmal 23 Erfolge nacheinander werden wir wohl trotzdem nie wieder kommen“, sagt Dörner lachend. Doch wer weiß ...

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