Zwei wichtige Siege / Scherf glänzt

Heiligenroder Doppelschlag

Starker Auftritt: Dietmar Scherf hatte wesentlichen Anteil daran, dass der TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Verbandsliga zwei Siege feierte.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode hat zwei mächtige Befreiungsschläge gelandet.

Erst feierte das Team um Spitzenspieler Dietmar Scherf gegen den SC Hemmingen-Westerfeld einen unerwartet hohen 9:4-Heimerfolg und einen Tag später glückte dem TSV ein 9:6-Auswärtscoup beim RV Kehrwieder Dinklar. Verdienter Lohn für diese Energieleistungen: Heiligenrode kletterte auf Rang fünf und könnte mit einem Sieg am nächsten Wochenende beim Drittletzten aus Fuhlen völlig entspannt in die Winterpause gehen.

TSV Heiligenrode - SC Hemmingen-Westerfeld 9:4: „Damit war nie zu rechnen. Eine unglaubliche Leistung. Wahnsinn“, sprudelte die Freude aus TSV-Kapitän Christian Dörner nur so heraus. Und dies völlig zu Recht. Trotz der prekären Tabellensituation startete Heiligenrode furios und setzte mit drei gewonnenen Doppeln gleich ein dickes Ausrufezeichen. Beflügelt von diesem Auftakt nach Maß legte Spitzenspieler Dietmar Scherf mit einem Viersatztriumph über Guido Hehmann prompt zur 4:0-Führung nach. Anschließend gab es zwar weder für Stefan Schulz noch für Andre Nieber etwas zu erben, doch ein glänzend aufgelegter Andre Meyer wetzte diese Scharten durch ein hauchzartes 3:2 gegen Knut Goebel umgehend wieder aus.

Als dann noch Jörn Brosowsky sowie Christian Dörner jeweils in vier Sätzen den Vorsprung zum 7:2 in die Höhe schraubten, war die Messe für Hemmingen praktisch schon gelesen. Zwar blieb das obere Paarkreuz danach fest in der Hand von Jochen Sand und Hehmann, aber Nieber und Meyer machten den Sack endgültig zu.

RV Kehrwieder Dinklar - TSV Heiligenrode 6:9: Wieder galt es für das Kreisteam, gegen einen direkten Konkurrenten zu bestehen – und abermals bestand Heiligenrode diese Aufgabe mit Bravour. Ähnlich wie gegen Hemmingen glückte den Gästen ein 4:1-Traumstart, wobei allerdings Stefan Schulz sowie Dietmar Scherf schon alle Register ziehen mussten, um knapp in fünf Sätzen zu triumphieren. Der Auftakt war also geglückt, doch ganz so glänzend ging es für den TSV nicht weiter. Mit vier Siegen in Folge drehte Dinklar den Spieß zur eigenen 5:4-Halbzeitführung komplett um.

Erst die Scherf-Gala im Spitzeneinzel gegen Marius Brinkmann brachte Heiligenrode wieder auf Siegkurs. Zumal sich danach Schulz gegen Matthias Schleinitz zu einem hauchdünnen 3:2 zitterte. Damit war der Bann gebrochen. Nur Andre Nieber scheiterte noch knapp an Tim Fricke, ehe Andre Meyer, Jörn Brosowsky sowie Christian Dörner mit einem Kraftakt über Julian Hölscher das wertvolle 9:6 in trockene Tücher wickelten.

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