Regionalliga-Aufsteiger wäre schon mit einigen Pünktchen zufrieden

Heiligenrode wirft Flinte schon vorzeitig ins Korn

Heiligenrode - Von Carsten DrösemeyerAm Samstag um 16.00 Uhr ist es endlich soweit: Erstmalig tritt dann mit den Heiligenroder Tischtennis-Damen ein Kreisteam in der dritthöchsten deutschen Spielklasse an. Zum Regionalliga-Auftakt begrüßt das TSV-Quartett den TSV Schwarzenbek und geht wie über die gesamte Saison hinweg als krasser Außenseiter in die Partie hinein. Etwas glücklich über die Hintertür Relegation in die Regionalliga aufgerückt, dürfte dem Kreisteam eine Saison ohne Aussicht auf den Klassenerhalt bevorstehen.

Doch das kann die Heiligenroderinnen nicht schrecken. Im Gegenteil: „Wir brennen alle auf die neue Saison. Schließlich haben wir uns den Aufstieg mit der Oberliga-Vizemeisterschaft ja redlich verdient. Nun kann es echt langsam losgehen“, scharrt TSV-Spitzenspielerin Denise Kleinert bereits mit den Hufen.

Hoffnung auf allzu viele Erfolge macht sich die Heiligenroder Nummer eins allerdings nicht: „Jeder Punkt wäre schon eine Überraschung. Vielleicht können wir mit der Reserve des Kaltenkirchener TS mithalten, alle anderen Teams dürften in Bestbesetzung eine Nummer zu groß für uns sein.“

Trotzdem hat Kleinert einen einleuchtenden Grund parat, den Aufstieg wahrzunehmen: „Für unser Teamküken Nele Puls stellt die Regionalliga eine große Chance dar. Für ihre Weiterentwicklung helfen ihr die besseren Gegnerinnen.“

Auch Puls hofft darauf, sich in der dritthöchsten deutschen Spielklasse „stetig weiter zu entwickeln. Ich freue mich sehr auf die neue Spielklasse. Das ist eine riesige Herausforderung für uns alle. Von der wesentlich stärkeren Konkurrenz können wir nur profitieren. Außerdem ist es doch eine große Ehre, als erstes Kreisteam in der Regionalliga anzutreten.“

Kleinert kann ihr nur beipflichten: „Dass wir absteigen werden, ist uns ja klar. Aber wenn man die Regionalliga auf dem Silbertablett serviert bekommt, dann muss man zugreifen.“

Ähnlich sehen es die beiden Ur-Heiligenroderinnen Melanie Schneider sowie Ricarda Hubert. Auch sie lassen sich von der scheinbar aussichtslosen Ausgangslage nicht kirre machen. Und wer weiß – vielleicht sorgt ja die Heiligenroder Unbekümmertheit dafür, dass die eine oder andere Überraschung gelingt. Zumindest Puls braucht sich im unteren Paarkreuz nur vor den wenigsten Gegnerinnen verstecken, und auch Kleinert, Schneider sowie Hubert zählten eine Klasse tiefer zu den Klassenbesten. So scheint das offizielle Saisonziel erreichbar zu sein. „Wir wollen nur nicht so desolat mit null Punkten absteigen wie Braunschweig“, stapelt Kleinert tief.

Aufstellung: 1. Denise Kleinert, 2. Melanie Schneider, 3. Nele Puls, 4. Ricarda Hubert.

Saisontipp: Platz elf.

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