Meyer nach den Auftaktpleiten: „Wollten zwei Punkte, und es wurde keiner“

Heiligenrode vor knallharter Saison

Gute Bilanz: Von seinen vier Einzeln am Wochenende gewann Jörn Brosowsky für den Landesligisten TSV Heiligenrode immerhin drei.
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Gute Bilanz: Von seinen vier Einzeln am Wochenende gewann Jörn Brosowsky für den Landesligisten TSV Heiligenrode immerhin drei.

Heiligenrode – Die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode haben ihren Saisonstart in der Landesliga komplett in den Sand gesetzt: Erst zogen Mannschaftsführer Andre Meyer und Co. beim TSV Schwalbe Tündern mit 6:9 den Kürzeren, und einen Tag später scheiterte das Kreisteam bei der Reserve des TSV Algesdorf mit 5:9.

TSV Schwalbe Tündern - TSV Heiligenrode 9:6: „Wir hatten uns deutlich mehr erhofft“, stand Meyer nach dem Saisonauftakt die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Aber leider geht das Ergebnis am Ende sogar in Ordnung.“

Da in den Doppeln nur das Spitzenduo Jens Oehlmann/Stefan Schulz punktete, lief Heiligenrode von Beginn an der Musik hinterher. Zumal anschließend Altmeister Schulz beim 7:11 im Entscheidungssatz gegen Tünderns bärenstarken Spitzenspieler Jannik Rose knapp ein wichtiges Break verpasste. „Wirklich schade für Schulle“, seufzte Meyer: „Er hat ein Riesenspiel abgeliefert.“

Nur kaufen konnte sich der Routinier dafür eben nichts. Besser machten es hingegen nacheinander Oehlmann, Meyer (trotz eines 0:2-Satzrückstands) sowie der baumlange Jörn Brosowsky, die den Spieß kurzzeitig zu einer 4:3-Führung umdrehten.

Aber nun waren wieder die „Schwalben“ an der Reihe. Im unteren Paarkreuz blieb das Gäste-Duo Uwe Hünnekens/Sascha Sanders völlig chancenlos – und auch das Spitzeneinzel zwischen Rose und Oehlmann ging verdient an Tündern.

Genau wie danach das Match der „Zweier“ zwischen Marcel Schreiber sowie Haudegen Schulz.

Beim Stand von 4:7 sprach schon nicht mehr viel für Heiligenrode, doch einmal kam der Kreisvertreter noch zurück und erkämpfte dank seiner glänzenden „Mitte“ den 6:7-Anschluss.

Stenogramme, Landesliga Herren

TSV Schwalbe Tündern - TSV Heiligenrode 9:6: Rose/Jeske - Brosowsky/Hünnekens 11:9, 11:5, 11:8; Schreiber/Niepelt - Oehlmann/Schulz 1:11, 5:11, 9:11; Nolte/Karjetta - Meyer/Sanders 11:8, 11:6, 10:12, 11:7; Rose - Schulz 9:11, 11:9, 11:6, 5:11, 11:7; Schreiber - Oehlmann 4:11, 11:8, 8:11, 11:13; Nolte - Meyer 12:10, 11:9, 8:11, 8:11, 8:11; Jeske - Brosowsky 5:11, 8:11, 8:11; Karjetta - Hünnekens 11:5, 8:11, 11:8, 11:6; Niepelt - Sanders 11:9, 11:4, 14:12; Rose - Oehlmann 11:7, 11:6, 10:12, 11:8; Schreiber - Schulz 11:9, 11:7, 11:9; Nolte - Brosowsky 12:14, 7:11, 12:10, 9:11; Jeske - Meyer 11:7, 2:11, 8:11, 6:11; Karjetta - Sanders 11:9, 11:7, 11:4; Niepelt - Hünnekens 11:6, 9:11, 11:7, 11:9.

TSV Algesdorf II - TSV Heiligenrode 9:5: Schöttelndreier/Möller - Brosowsky/Meyer 11:8, 12:10, 12:10; Buth/Alkerdi - Oehlmann/Schulz 11:6, 5:11, 5:11, 6:11; Linke/Matthies - Sanders/Hünnekens 12:10, 11:6, 11:7; Schöttelndreier - Schulz 11:4, 11:6, 11:9; Möller - Oehlmann 11:8, 11:6, 11:9; Buth - Meyer 11:8, 12:10, 12:10; Linke - Brosowsky 11:8, 11:3, 11:8; Matthies - Hünnekens 6:11, 12:10, 6:11, 11:6, 9:11; Alkerdi - Sanders 11:5, 6:11, 8:11, 3:11; Schöttelndreier - Oehlmann 9:11, 11:6, 3:11, 9:11; Möller - Schulz 11:6, 10:12, 11:6, 11:8; Buth - Brosowsky 5:11, 11:7, 11:7, 4:11, 5:11; Linke - Meyer 11:8, 11:8, 11:8; Matthies - Sanders 11:5, 11:6, 11:8.

Ohne Zähler im unteren Paarkreuz reicht es allerdings im Normalfall fast nie. Erneut spielte Tünderns Duo Bastian Karjetta/Nils Niepelt seine Überlegenheit gnadenlos aus und schickte Heiligenrode so endgültig auf die Bretter – 6:9.

TSV Algesdorf II - TSV Heiligenrode 9:5: Auch in Algesdorf hatten die Gäste im Vorfeld zumindest mit einem Teilerfolg geliebäugelt, doch diese Rechnung ging zu keiner Zeit auf.

Bis zum Stand von 6:1 gelang es lediglich Heiligenrodes Paradedoppel Jens Oehlmann/Stefan Schulz in die Algesdorfer Phalanx einzubrechen, sodass sogar ein Debakel drohte.

Aber soweit kam es dann doch nicht. Mit einer fantastischen Leistung zwang erst Uwe Hünnekens hauchdünn David Matthies in die Knie, dann hielt Neuzugang Sascha Sanders Ersatzspieler Khalid Alkardi in Schach, ehe Oehlmann im Spitzeneinzel ein regelrechter Coup glückte. In Patrick Schüttelndreier (QTTR-Wert von 2031) bezwang er den besten Spieler der Landesliga und sorgte so wieder für Hoffnung bei den Gästen.

Doch vergebens. Zwar rettete sich Jörn Brosowsky noch haarscharf gegen Abwehrbollwerk Jonas Buth ins Ziel, aber dafür blieben Schulz, ein durch Knieprobleme gehandicapter „Capitano“ Andre Meyer sowie Sanders chancenlos. „Wir stehen vor einer harten Saison“, brachte es Meyer treffend auf den Punkt: „Zwei Punkte wollten wir an diesem Wochenende holen, und am Ende wurde es keiner. Ich gehe von einem knallharten Abstiegskampf für uns aus.“

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