Tischtennis-Verbandsligist gewinnt 9:7 in Hemmingen / Nieber und Meyer glänzend aufgelegt

Heiligenrode verschafft sich Luft

Andre Nieber war in der Heiligenroder „Mitte“ eine Bank.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Optimaler Rückrundenauftakt für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode. Beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, den SC Hemmingen-Westerfeld, triumphierten Spitzenspieler Dietmar Scherf & Co. hauchdünn mit 9:7 und festigten den rettenden siebten Platz. Sehr zur Freude von TSV-Kapitän Christian Dörner: „Das war unheimlich wichtig. Jetzt haben wir etwas Luft nach unten.“

Heiligenrode verdiente sich den Big Point im Abstiegskampf redlich. Entschlossen wurde um jeden Ballwechsel gefightet – durchaus mit Erfolg. Nach einem wichtigen 2:1-Doppelstart musste Stefan Schulz zwar gegen SC-Topspieler Jochen Sand passen, doch Scherf brachte die Gäste umgehend wieder in die Spur zurück. Den gewiss

▪ Scherf verliert

▪ das Spitzeneinzel

nicht schwachen Abwehrstrategen Guido Hehmann zerlegte die Heiligenroder Nummer eins nach allen Regeln der Kunst und brachte das Kreisteam in Front.

Diese knappe Führung hielt bis zur „Halbzeit“, was allerdings noch keinen Freifahrtschein für einen Sieg darstellte. Zumal nach der erwarteten Schlappe von Scherf im Spitzeneinzel gegen Sand Schulz trotz fünf Matchbällen noch an Abwehrbollwerk Hehmann scheiterte. Die Partie stand Spitz auf Knopf als Heiligenrodes „Mitte“ der Durchbruch glückte. Nacheinander setzten sich Andre Nieber sowie Andre Meyer zur 7:6-Führung des TSV durch.

Und es kam sogar noch besser. Nach Abwehr von zwei Matchbällen hangelte sich Jörn Brosowsky gegen Philipp Schütze ins Ziel – 8:6. Nur noch ein Pünktchen fehlte nun zum Traumstart ins neue Jahr. Christian Dörner konnte diesen beim glatten 0:3 gegen Thomas Windheim zwar nicht einfahren, aber Scherf/Schulz sehr wohl. Ungefährdet zwang das TSV-Paradedoppel die Hemminger Kombination Sand/Schütze in die Knie und rettete den Gästen zwei äußerst wertvolle Zähler, die Dörner mit Zufriedenheit registrierte: „So darf es gerne weiter gehen.“

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