TSV Heiligenrode träumt nach zwei 9:2-Auswärtssiegen weiter von der Verbandsliga-Rückkehr

Jan Grashoff springt erfolgreich in die Bresche

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Trug zu den 9:2-Auswärtserfolgen mehrere Punkte bei: Jens Oehlmann vom Landesligisten TSV Heiligenrode.

Heiligenrode - Optimaler Rückrundenauftakt für den TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Landesliga der Herren: Erst setzte sich der Tabellenzweite beim SV Altenhagen mit 9:2 durch und behielt auch einen Tag später beim TTS Borsum II mit dem selben Ergebnis die Oberhand. Bei nur einem Pünktchen Rückstand zum Spitzenreiter Hannover 96 darf Heiligenrode so weiterhin ziemlich ungeniert von der Verbandsliga-Rückkehr träumen.

SV Altenhagen - TSV Heiligenrode 2:9: Selbst ohne ihre etatmäßige Nummer zwei Andre Nieber ließen die Gäste zu keiner Zeit etwas anbrennen. Drei gewonnene Doppel stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg, und auch im Einzel gab Heiligenrode jederzeit den Ton an. Lediglich Altenhagens Oberliga-erfahrener Spitzenspieler Friedrich Blume konnte mit dem hohen Niveau der Kreisakteure mithalten. Erst zeigte er Jens Oehlmann die Grenzen auf, anschließend im Spitzeneinzel Stefan Schulz. Allerdings ging Heiligenrodes Nummer eins aufgrund eines Tennisarms auch stark gehandicapt in die Partie hinein und konnte derart geschwächt Blume natürlich nicht gefährden. Wirklich ins Gewicht fiel die Niederlage aber ohnehin nicht mehr. Wenige Augenblicke später rang Oehlmann den unbequemen Eric Engelhardt in vier Sätzen nieder und meißelte so den 9:2-Kantersieg in Stein. Sehr zur Freude von TSV-Mannschaftsführer Andre Meyer: „Besser hätte die Rückrunde nicht beginnen können.“

TTS Borsum II - TSV Heiligenrode 2:9: Auch in Borsum musste Heiligenrode auf Andre Nieber verzichten, doch genau wie in Altenhagen wurde die Nummer zwei glänzend von Jan Grashoff vertreten. Der Spitzenspieler des Reserveteams punktete an der Seite von Andre Meyer im Doppel und fertigte im Einzel souverän Andreas Hacker ab. „Auf Jan können wir uns jederzeit verlassen“, lobte TSV-Kapitän Meyer den bärenstarken Ersatz.

Und nicht nur Grashoff präsentierte sich in ausgezeichneter Verfassung. Auch seine Teamkollegen agierten wie aus einem Guss, so dass Heiligenrodes Sieg nie ernsthaft in Gefahr geriet. So blieb es für Borsum am Ende bei zwei mickrigen Ehrenpünktchen. Sprung/Wenzel retteten sich haarscharf gegen Schulz/Brosowsky ins Ziel und Olaf Sprung polierte durch einen Viersatztriumph über Jens Oehlmann etwas seine Einzelbilanz auf. Ansonsten dominierten die Gäste aber nach Belieben und wickelten durch den klaren Dreisatzerfolg von Oehlmann gegen Ludwig Wenzel nach etwas über zwei Stunden das nächste 9:2 in trockene Tücher. Ein Sieg ganz nach dem Geschmack von Meyer: „Damit haben wir unseren zweiten Platz weiter gefestigt. An den Titelgewinn denkt bei uns noch keiner. Wir freuen uns erst einmal, dass wir gut in die Rückrunde gestartet sind.“

drö

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