Relegationsverzicht, da auch Scherf geht

Heiligenrode steigt freiwillig ab

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Da neben Tobias Hippler auch Dietmar Scherf (Bild) Heiligenrode verlässt, geht das Team freiwillig in die Landesliga.

Heiligenrode - Aus die Maus: Das Verbandsliga-Kapitel ist für die Tischtennis-Herren des Heiligenrode für unbestimmte Zeit beendet.

Zwar hätte das Kreisteam nach den 3:9-Klatschen in Seelze und Oker als Tabellenachter die Klasse immer noch über den Umweg der Relegation halten können – wird aber überraschend an dieser gar nicht erst teilnehmen. Der Grund: Da neben Spitzenspieler Tobias Hippler (Wechsel zum Regionalligisten TuS Celle) künftig auch Heiligenrodes Nummer zwei Dietmar Scherf nicht mehr zur Verfügung stehen wird, hätte ein Klassenverbleib sportlich keinen Sinn gemacht. „Dietmar möchte kürzer treten und sucht sich einen unterklassigeren Verein in seiner Nähe. Schade, ich verabschiede mich nicht gerne mit dem Abstieg aus Heiligenrode“, seufzte Hippler.

TuS Seelze - TSV Heiligenrode 9:3: Die Gäste verbauten sich durch einen eklatanten Fehlstart frühzeitig alle Möglichkeiten auf eine Überraschung. Erst beim Stand von 4:0 für den neuen Titelträger aus Seelze gelang es Hippler, durch einen Fünfsatztriumph über Fabian Finkendey in die TuS-Phalanx einzubrechen. „Hippi“ gab sich dann auch im Spitzeneinzel gegen Alexander Vogel keine Blöße – wurde aber von seinen Teamkollegen nur höchst unzureichend unterstützt. Da außer Heiligenrodes Topspieler lediglich noch Andre Meyer (3:1 gegen Nils Lohmann) punktete, musste sich das Kreisteam mit einer 3:9-Packung im Gepäck auf die Heimreise machen.

VfL Oker - TSV Heiligenrode 9:3:Noch ahnte niemand im Heiligenroder Lager etwas vom endgültigen Abschied Scherfs. Also ging man davon aus, dass ein Remis zum Klassenerhalt ausreichen würde. Und es begann aus TSV-Sicht zunächst auch nicht schlecht. Zwei gewonnene Doppel stellte eigentlich eine Steilvorlage für die Einzelrunde dar. Aber irgendwie war an diesem Tag bei den Gästen der Wurm drin. Sogar Erfolgsgarant Tobias Hippler blieb glücklos und ärgerte sich anschließend maßlos über seinen letzten Auftritt im Heiligenroder Dress: „Das Spitzeneinzel gegen Marin Kostadinov konnte ich natürlich nicht gewinnen. Der ist besser. Aber im Auftakteinzel gegen Pascal Hoffmann habe ich meine Chancen nicht genutzt. Schade, vielleicht hätte uns eine 3:1-Führung Rückenwind verliehen.“

Tja, möglich. Doch so besiegelte „Hippis“ 2:3 fast schon das Heiligenroder Schicksal. Nur noch Routinier Stefan Schulz gelang in der Folgezeit ein Achtungserfolg gegen Matthias Artelt zum zwischenzeitlichen 3:4, ehe fünf Pleiten nacheinander alle TSV-Hoffnungen zerstörten. Großartig geändert hätte der Klassenerhalt wohl allerdings nicht. Ohne sein komplettes oberes Paarkreuz scheint das Kreisteam ohnehin in der Landesliga besser aufgehoben zu sein. · drö

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