Auf der „letzten Rille“ Bezirksoberliga-Titel gesichert / Dörner: „Grandios“

Heiligenrode II schafft den Durchmarsch in die Landesliga

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Jörn Brosowsky plagte sich mit Rückenschmerzen herum, doch am Ende konnte er den Bezirksoberliga-Titel feiern.

Heiligenrode - Chapeau! Dem TSV Heiligenrode II ist die Meisterschaft in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren nicht mehr zu nehmen. Durch einen überzeugenden „Dreierpack“ (9:1 in Hemmingen/8:8 in Bothfeld/8:8 gegen Barsinghausen) retteten sich Mannschaftsführer Christian Dörner und Co. mit dem letzten Tropfen Sprit ins Ziel und feierten so den zweiten Titelgewinn in Folge. Entsprechend groß war bei Dörner die Freude über den Landesliga-Aufstieg: „Eine grandiose Mannschaftsleistung. Das ist echt super geil.“

SC Hemmingen Westerfeld II - TSV Heiligenrode II 1:9: Eigentlich hätten die Gäste mit ihrem Tageswerk durchaus zufrieden sein können. Souverän wurde ein 9:1-Kantersieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten eingefahren – alles im grünen Bereich also. Doch die schwere Bandscheibenverletzung von TSV-Spitzenspieler Jörn Brosowsky drückte bei Kapitän Christian Dörner kräftig aufs Gemüt: „Brösel konnte sich schon nach dem Doppel kaum noch bewegen. Deshalb hat er sein erstes Einzel gegen Tim-Frederick Schulz auch vergeigt und das zweite Spiel nur durch reines Harakiri gewonnen. Ohne ihn wird es schwer, den Titel zu holen.“

TuS Bothfeld - TSV Heiligenrode II 8:8: Ohne ihre Nummer eins Jörn Brosowsky erwies sich die Partie in Bothfeld für die Gäste als Ritt auf der Rasierklinge. Aber Heiligenrode bewies Moral: Fast wäre dem TSV bereits eine frühe Vorentscheidung geglückt. Nur weil das neuformierte Spitzendoppel Hubert/Dörner gegen Rehse/Bernd Jendrich einen Matchball nicht nutzen

Weiße Weste im

mittleren Paarkreuz

konnte, verpasste das Kreisteam einen makellosen 3:0-Start. Doch auch mit der 2:1-Führung konnte Heiligenrode gut leben. Zumal Marius Hubert und Christian Dörner im Einzel ihre Doppel-Scharte prompt wieder auswetzten.

In der „Mitte“ erspielten sich die TSV-Routiniers ein glänzendes 4:0-Übergewicht, so dass den Gästen nach weiteren Zählern durch Andre Nieber und Henning Witte beim Stand von 8:5 nur noch ein Punkt zur Meisterschaft fehlte. Doch dieser wollte einfach nicht fallen. Nacheinander scheiterten Witte, Ersatzspieler Marc Fortanz sowie erneut Hubert/Dörner zum 8:8, womit die Titel-Frage vertagt werden musste.

TSV Heiligenrode II - TSV Barsinghausen 8:8: Nun galt es für Heiligenrode: Eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Barsinghausen hätte wohl das Aus im Titelkampf bedeutet, da Barsinghausen dann einen Minuspunkt weniger auf dem Buckel gehabt hätte. Ein Punkt musste also unbedingt her, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Keine leichte Aufgabe, da Spitzenspieler Jörn Brosowsky zwar körperlich anwesend war, aufgrund seiner Bandscheibenprobleme jedoch beide Einzel abschenkte. „Aber so musste zumindest keiner aufrücken“, erläuterte Kapitän Christian Dörner die Heiligenroder Rechnung.

Und diese ging auf: Dank eines glänzenden Ersatzes Werner Schubert, der an der Seite von Dörner für die 2:1-Doppelführung sorgte, sowie einer geschlossenen Teamleistung hatte es Dörner beim Stand von 7:6 gegen Alexander Zich in der Hand, den Titel einzutüten. Lange Zeit spannte „Dixi“ seine Kollegen allerdings auf die Folter. Erst den vierten Matchball nutzte er beim 12:10 im fünften Satz zum umjubelten achten Punkt. Der Rest war eine einzige Heiligenroder Party. Dass die Partie am Ende noch 8:8 ausging, interessierte keinen mehr. Heiligenrode war Meister. · drö

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