8:8 gegen Eintracht Bledeln II / 2:5-Fünfsatzbilanz kostet Verbandsliga-Herren die Siegchance

Heiligenrode rettet das Unentschieden

Leistungsträger: Jan Mudroncek gewann für Heiligenrode beim 8:8 gegen Bledeln II ein Einzel und beide Doppel. Foto: westermann

Heiligenrode – Wichtiger Teilerfolg für den TSV Heiligenrode im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga der Herren: An eigenen Tischen luchste das Kreisteam dem Tabellensechsten MTV Eintracht Bledeln II ein 8:8 ab und festigte so zumindest den Relegationsplatz.

Dennoch wirkte TSV-Kapitän Andre Meyer nicht komplett zufrieden: „Angesichts einer 2:5-Fünfsatzbilanz wäre mit etwas mehr Glück sogar ein Sieg möglich gewesen.“ Aber auch dieser eine Zähler hilft Heiligenrode im Kampf um den Klassenerhalt weiter. Schließlich sah es anfangs schon zappenduster für die Hausherren aus. Zwar brachten Jan Mudroncek/Jens Oehlmann die Gastgeber in Führgun, doch anschließend zog die nervenstarke MTV-Reserve auf 6:1 davon. Besonders bitter dabei: Viermal zog Heiligenrode im Entscheidungssatz den Kürzeren, und TSV-Routinier Stefan Schulz ließ gegen Constantin Mago sogar zwei Matchbälle liegen. „,Schulle‘ klebt momentan das Pech am Schläger“, fühlte Meyer mit dem Teamkollegen: „Gegen Mago macht er eigentlich alles richtig, doch am Ende hat es leider nicht gereicht.“

Aber dafür lief es im unteren Paarkreuz deutlich besser: Erst ließ Heiligenrodes Hüne Jörn Brosowsky in vier Sätzen Lukas Duda auflaufen, dann hielt Meyer dank eines 3:1-Erfolges gegen Jens Obst die TSV-Hoffnungen am Leben.

Noch erfreulicher: Auch das Spitzeneinzel zwischen Mudroncek und Thomas Westphal ging an den Tabellenachten, sodass die Gäste „nur“ noch mit 6:4 führten. Kurz darauf allerdings mit 8:4, womit die Messe dann gelesen schien. Doch diesmal trog der Schein: Einem Dreisatztriumph von Andre Nieber über Mago folgte ein 3:1 von „Brösel“ Brosowsky gegen Obst und damit der 6:8-Anschluss.

Und es kam sogar noch besser für Heiligenrode. Obwohl Meyer gegen Duda schon mit 1:2-Sätzen und 2:5 im vierten Durchgang zurücklag, riss Heiligenrodes Mannschaftsführer die Partie kampfstark aus dem Feuer, sodass ein Remis wieder in greifbarer Nähe lag. Aber würden nun die Nerven des TSV-Duos Mudroncek/Oehlmann halten? Na klar. Trotz eines zittrigen Starts setzte sich Heiligenrodes Spitzendoppel in souveräner Manier gegen die MTV-Paarung Westphal/Mago durch und rettete dem Kreisteam das wichtige Unentscheiden. Natürlich sehr zur Freude von Meyer: „Dieser Punkt könnte sich noch als Gold wert erweisen.“  drö

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