Erst Niederlage, dann Sieg

Heiligenrode rafft sich nochmal auf

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Siegpunkt geholt: Beim klaren Heiligenroder 8:2 in Neuhaus machte Melanie Schneider mit ihrem Dreisatzsieg den Deckel drauf.

Heiligenrode – Ordentlicher Saisonabschluss für den TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Oberliga der Damen: Zwar mussten Spitzenspielerin Nele Puls und Co. beim RSV Braunschweig II mit 2:8 passen, beendeten die Spielzeit aber dank eines 8:2-Triumphs beim SSV Neuhaus auf einem guten fünften Tabellenplatz.

RSV Braunschweig II - TSV Heiligenrode 8:2: „Für Braunschweig ging es noch um den Klassenerhalt. Die waren einfach heißer als wir“, zuckte Puls nach der deutlichen Abfuhr mit den Schultern. Eine treffende Analyse, da die Gäste sichtlich nicht mehr vor Motivation strotzten. Selbst Puls glänzte nur an der Seite von Melanie Schneider (Fünfsatztriumph über Sophia Konradt/Anika Walter) im Doppel und ließ sich im Einzel ungewohnt deutlich vom RSV-Duo Maike Bares/Konradt abfrühstücken.

Besser machte es da schon TSV-Youngster Antonia Joachimmeyer: Erst wehrte sich die 16-Jährige tapfer beim knappen 1:3 gegen Bares, ehe sie schließlich mit einem Viersatzerfolg über Konradt das Ergebnis zumindest noch etwas aufhübschte. Mehr zu erben gab es für das Kreisteam allerdings nicht – 2:8.

SSV Neuhaus - TSV Heiligenrode 2:8: Auch in Neuhaus ging es für Heiligenrode nur noch um die berüchtigte goldene Ananas. Einziger Unterschied zum Braunschweig-Match: Für die Gastgeberinnen ebenfalls. So plätscherte die Partie anfangs vor sich hin, aber offenbar lockte den TSV eine Platzierung unter den Top Five doch noch etwas. Also kratzte Heiligenrode zum Saison-Kehraus die letzten Körner zusammen und hievte sich mit dem 8:2-Kantersieg auf Rang fünf. 

Lediglich Nathalie Jokisch/Joachimmeyer scheiterten an Linda Kleemiß/Marlene Andres und Schneider fand kein probates Mittel gegen Sarah Nitsch. Alle übrigen Spiele krallten sich die wie aus einem Guss agierenden Gäste, die so einen überzeugenden 8:2-Saisonabschluss feierten. Sicherlich keine Serie, die in die TSV-Annalen eingehen dürfte, doch insgesamt überwog bei Puls trotzdem ganz klar die Freude über den Klassenerhalt: „Nach unserem schwachen Start sah es schon richtig mies aus. Deshalb dürfen wir mit Platz fünf mehr als zufrieden sein. Auch als amtierender Vizemeister ist es in dieser ausgeglichenen Oberliga keine Selbstverständlichkeit, die Klasse souverän zu halten.“ 

drö

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