Kreis Diepholz glänzt in Brake bei alt und jung / Zwei weitere Medaillen

Heiligenrode und Okel räumen Landestitel ab

Die Jugend 10/11 des TSV Okel holte sich den Landestitel. Über den Erfolg freuen sich (stehend v.l.): Hanna Kastens-Laue, Johanna Kampe, Mariella Gain, Lea Meyer, Carina Laue, Jessica Laue und Birgit Winkelmann und (Mitte v.l.): Ammely Aumüller, Maybrit Otten, Jana Osmer und Chiara Winkelmann. Ganz vorn sind Eske Dänekas (li.) und Patricia Bollhorst zu sehen.
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Die Jugend 10/11 des TSV Okel holte sich den Landestitel. Über den Erfolg freuen sich (stehend v.l.): Hanna Kastens-Laue, Johanna Kampe, Mariella Gain, Lea Meyer, Carina Laue, Jessica Laue und Birgit Winkelmann und (Mitte v.l.): Ammely Aumüller, Maybrit Otten, Jana Osmer und Chiara Winkelmann. Ganz vorn sind Eske Dänekas (li.) und Patricia Bollhorst zu sehen.

Kreis-Diepholz - Von Sandra HellmersOKEL/HEILIGENRODE · Wieder Doppel-Gold für den Korbball-Bezirk Hannover-Nord: Bei den Landesmeisterschaften der Altersklassen II (ab 30 Jahre) und Jugend 10/11 in Brake holten der TSV Heiligenrode und der TSV Okel beide Goldmedaillen. Eine Silber- und eine Bronzemedaille des TuS Sudweyhe komplettierten den Erfolg.

In der AKII setzte sich Heiligenrode in der Vorrunde gegen Sudweyhe (9:6) und den TSV Ingeln-Oesselse (11:3) durch und war damit als Gruppenerster direkt fürs Halbfinale qualifiziert. Der SV Heiligenfelde belegte in der anderen Vorrundengruppe Platz zwei und musste den Umweg über die Zwischenrunde nehmen, um die Vorschlussrunde zu erreichen. Dort wartete der TSV Ingeln-Oesselse, den der SVH per Kantersieg (13:2) ausschaltete. Parallel bestand auch der TuS Sudweyhe die Feuerprobe und schlug den SV Brake mit 12:8 – so kamen drei der vier Teams im Halbfinale aus dem Bezirk Hannover-Nord.

Härteste Halbfinal-Nuss

für Heiligenfelde

Die härteste Nuss hatte jetzt Heiligenfelde zu knacken, denn Gegner und Titelverteidiger TSV Heiligenrode hatte sich die erneute Finalteilnahme zum Ziel gesetzt und die Gruppenspiele bis dahin souverän bestritten. „Unser Ziel war es, nicht zweistellig zu verlieren“, verriet SVH-Spielerin Denise Petschulis anschließend. Das sollte gelingen, denn nach der Heiligeroder 3:0-Führung kam ihre Mannschaft immer besser ins Spiel, verkürzte gar auf 2:3. Am Ende hatte der TSV die Nase vorn und sicherte sich mit einem 8:5-Sieg gegen den Bezirksvize die erneute Finalteilnahme.

Der TuS Sudweyhe stand im anderen Halbfinale dem hannoverschen Vertreter vom TB Stöcken gegenüber. Die Mannschaft von Thomas Piper musste allerdings einen Schreck verdauen – Verena Nullmeyer verletzte sich und konnte nicht mehr mitwirken. So unterlag der TuS am Ende mit 3:6 und traf damit im Spiel um Platz drei auf Heiligenfelde.

Das Finale verlief extrem einseitig. Der TSV Heiligenrode kontrollierte den TB Stöcken jederzeit und siegte nach einer komfortablen 8:0-Halbzeitführung mit 15:2. Matchwinnerin war Britta Sündermann, die im letzten Spiel ihrer glanzvollen Karriere nicht nur fünf Treffer erzielte, sondern auch nochmal einen ganz großen Erfolg feiern durfte. Bronze sicherte sich der TuS Sudweyhe nach einem knappen 10:8-Sieg gegen den SV Heiligenfelde.

Zufrieden waren am Ende aber alle. „Das Turnier war von Fairness geprägt, das hat uns gefallen“, fand Denise Petschulis. „Für uns war der Abschied von Britta Sündermann ein besonders emotionaler Moment“, schilderte Dagmar Schnelle.

Da mochte der TSV Okal in der Altersklasse Jugend (10/11 nicht nachstehen und beerbte damit Vorjahressieger TSV Heiligenrode als Landesmeister. Im Finale bezwang die Mannschaft von Birgit Winkelmann Bezirkskonkurrent TuS Sudweyhe.

Dabei lief für beide die Vorrunde nicht optimal. Sowohl Okel (1:4 gegen den SV Brake) als auch Sudweyhe (4:5 gegen den Oldenbroker TV) starteten nervös und mussten zu Beginn gleich Niederlagen einstecken. Folge: Trotz der folgenden Siege reichte es nicht für den Gruppensieg, und so mussten beide Teams die aufreibende Zwischenrunde hinter sich bringen. Das lief allerdings glatt: Okel erreichte durch ein 5:2 gegen den SV Odin Hannover, und Sudweyhe durch ein 8:5 gegen den TSV Goltern das Halbfinale.

Zunächst bekam es der TuS Sudweyhe mit dem SV Brake zu tun. Das Spiel endete knapp mit 4:3 für die Mannschaft von Ute Behrmann. „Am Ende wurde es noch spannend, aber wir haben zur Pause deutlich mit 4:1 geführt“, resümierte der Coach. Dann ging es für den Bezirksmeister TSV Okel um den Einzug ins Endspiel. Der Oldenbroker TV hatte in der Vorrunde den TuS Sudweyhe bezwungen, war aber nun chancenlos – mit 4:2 nach einer 2:0-Pausenführung machte das Winkelmann-Team die Finalteilnahme perfekt.

Das Endspiel wurde dann zu einem echten Triumph für den TSV Okel. „In der Bezirksoberliga hatten wir beide Spiele gegen Sudweyhe verloren, aber heute lief es super für uns“, jubelte Trainerin Winkelmann nach dem 5:2-Sieg ihres Teams.

Der TuS war nach dem anstrengenden und aufregenden Wochenende nicht mehr so frisch wie gewohnt und musste an diesem Tag dem TSV den Vortritt lassen. „Okel war heute einfach besser. Mit Silber bin ich aber mehr als zufrieden – meine Mannschaft ist noch so jung, nächstes Jahr versuchen wir es wieder“, kündigte Behrmann an.

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