Heiligenrode nach Siegen über Lechstedt und Algesdorf fast an Landesliga-Spitze

Nieber der Vater des Erfolgs

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Heiligenrodes Andre Nieber trug maßgeblich zu den beiden Erfolgen des Tischtennis-Landesligisten bei.

TTC Lechstedt – TSV Heiligenrode 7:9: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir hatten uns die Aufgabe etwas leichter vorgestellt“, atmete Heiligenrodes Kapitän Andre Meyer nach dem Zittersieg beim punktlosen Abstiegskandidaten tief durch. Dabei hatte es zunächst gar nicht nach einer „Spätschicht“ ausgesehen. Heiligenrode begann auch ohne Leistungsträger Jörn Brosowsky (Rückenprobleme) konzentriert und lag nach dem ungefährdeten Dreisatzerfolg von Stefan Schulz im Spitzeneinzel gegen Frank Konrad bereits mit 7:3 in Front. Fast sogar mit 8:3, da Meyer anschließend gegen Helge Miethe schon 6:0 im fünften Durchgang führte. Doch urplötzlich bekam der TSV-Mannschaftsführer einen Eisenarm, vergab beim 10:9 sogar noch einen Matchball und scheiterte mit 10:12. „Zum Glück hat Andre danach gegen Dirk Baule einen Matchball abgewehrt und meinen Patzer so wieder ausgeglichen“, zog Meyer vor Teamkollege Nieber den Hut. Zu Recht, da Lechstedt plötzlich Morgenluft witterte und auf 7:8 heran kam. Ohne Niebers Kraftakt (nach 0:2-Satzrückstand) hätte Heiligenrode also tatsächlich einen wichtigen Punkt im Aufstiegskampf liegen gelassen. Doch gewohnt nervenstark retteten Schulz/Meyer durch einen knappen Fünfsatztriumph im Abschlussdoppel über Konrad/Sass dem Kreisteam das wertvolle 9:7.

TSV Heiligenrode – TSV Algesdorf 9:4: „Das war ein Big Point auf dem Weg zur Vizemeisterschaft“, strahlte Heiligenrodes Kapitän Andre Meyer. Wie bereits gegen Lechstedt erwies sich hierbei erneut Andre Nieber als Vater des Erfolgs. Nach einem mäßigen 2:3-Auftakt war es Heiligenrodes etatmäßige Nummer vier, die mit einem 14:12 im fünften Satz gegen Dominik Schöttelndreier den Tabellenzweiten wieder auf Kurs brachte. Nun lief es wie geschmiert. Zumal nach dem lockeren 3:0 von Jens Oehlmann über David Matthies das untere Heiligenroder Paarkreuz prompt nachlegte: Jeweils in fünf Sätzen erzwangen Viktor Mittelstädt sowie der bärenstarke Ersatz Jan Grashoff die 6:3-Vorentscheidung. Damit war die Messe gelesen. Lediglich Meyer musste im weiteren Spielverlauf noch gegen Fabian Möller passen, ehe Nieber und Oehlmann das 9:4 in Stein meißelten. Ein Ergebnis, das Meyer sichtlich schmeckte: „Wir haben einfach einen Lauf und gewinnen auch knappe Spiele wie in Lechstedt. Da kann man mal sehen, was bei einer guten Atmosphäre im Team alles möglich ist. Zumindest den zweiten Platz sollten wir uns kaum noch nehmen lassen.“

drö

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