Nach zwei Siegen wieder auf Kurs für DM-Qualifikation

Heiligenroder Lebenszeichen

Maren Mühlenbruch (re.) wirft hier kurz vor dem Ende den Siegkorb zum Barrier 7:6 gegen Thedinghausen. - Fotos (2): Westermann
+
Maren Mühlenbruch (re.) wirft hier kurz vor dem Ende den Siegkorb zum Barrier 7:6 gegen Thedinghausen.

Heiligenrode - Von Sandra Hellmers. Schnuppern an der DM-Qualifikation: Der TSV Heiligenrode meldete sich in der Korbball-Bundesliga Nord zurück auf Platz drei und profitierte dabei von Ausrutschern des direkten Konkurrenten TSV Thedinghausen. Der TSV Barrien und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst konnten sich etwas Luft verschaffen, während Schlusslicht SV Heiligenfelde nach zwei erneuten Niederlagen in großer Gefahr ist und vier Spiele vor Saisonende schon drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat.

TSG Seckenhausen-F. - SV Brake 9:6 (3:4): Was für ein wichtiger Sieg für die TSG, die wieder tief in den Abstiegsstrudel zu geraten drohte. Nach der Trennung von Coach Torsten Behrens leitet inzwischen Camilla Hahn wieder das Training. Auf das Spiel gegen Brake hatte sich die TSG in den letzten Wochen intensiv vorbereitet – und wurde belohnt: „Es hat einfach alles gepasst. Alles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir umsetzen“, freute sich Coach Anke Lisser über die vor allem kampfstarke Leistung ihrer Mannschaft. Ein besonderes Lob bekam Korbhüterin Tabea Ströhemann. Mit dem Sieg konnte sich die TSG etwas von den Abstiegsplätzen absetzen.

TSV Barrien - TSV Thedinghausen 7:6 (1:3): Nachdem der TSV über die gesamte Spielzeit immer leicht zurücklag, klaute die Mannschaft von Manfred Otto den Gastgeberinnen in letzter Sekunde doch noch den Sieg. Die erste Halbzeit gehörte allerdings Thedinghausen. „Wir waren in den ersten 20 Minuten viel zu passiv in unseren Offensivbemühungen“, erkannte Trainer Manfred Otto. Nach der Pause fiel sogar noch das 1:4, doch das war wie ein Startschuss für Barrien. „Mit einer deutlichen Temposteigerung und unbändigem Kampfgeist konnten wir das Feld von hinten aufrollen“, freute sich Otto besonders über den Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff.

Nach 1:0 geht es krass in die andere Richtung

SG Findorff - SV Heiligenfelde 18:4 (5:2): Mit der ersten Halbzeit war das Heiligenfelder Trainerteam Frauke und Jörg Spalhaver noch zufrieden: „Wir sind mit 1:0 in Führung gegangen und könnten bis zur Pause noch einigermaßen mithalten“, befand Spalkhaver. 

Svenja Löhmann kassierte mit ihrem Heiligenfelder Team zwei Niederlagen und blieb damit Letzter der Bundesliga.

Nach Wiederanpfiff aber drehte der Tabellenführer auf, brachte sein Tempospiel immer wieder durch und netzte nach sehenswerten Spielzügen immer wieder ein. Auf die Klatsche mochte Spalkhaver nicht näher eingehen und sagte doch viel: „Die zweite Halbzeit möchten wir uns ersparen zu kommentieren.“

TSV Heiligenrode - TSG Seckenhausen-F. 12:4 (8:2): Ein selbstbewusster Auftritt was das Ziel des TSV, und daran hielt man sich – allen voran Nadja Burgdorf, die allein vier Treffer zum Sieg beisteuerte. Doch auch die TSG war am Ende nicht enttäuscht: „Wir sind grundsätzlich zufrieden, auch wenn das Ergebnis natürlich sehr hoch ausgefallen ist“, resümierte Lisser. Der Zusammenhalt stimmte, und oft war Heiligenrodes Korbhüterin Romina von Öhsen die Endstation der Offensivbemühungen. „Sie konnten wir heute nicht so bezwingen, wie wir es uns gewünscht hätten“, erkannte Lisser.

TSV Barrien - SG Findorff 9:9 (2:3): Trotz der so unterschiedlichen Tabellensituation lieferten sich beide Mannschaften ein hochklassiges und spannendes Spiel. „Wir konnten von Glück sagen, dass es zur Pause nur 2:3 stand“, musste Manfred Otto konstatieren. Dann jedoch lief es wie geschmiert für den TSV. Barrien konnte zunächst zum 6:6 ausgleichen und hatte in der Schlussminute gar eine 9:8-Führung erkämpft – doch der Tabellenführer glich zwölf Sekunden vor Schluss doch noch aus. „Ein packendes Match mit einem echt spannenden Spielverlauf – ein Remis, das den guten Leistungen beider Teams gerecht wurde“, zog Otto Bilanz. Seine Mannschaft konnte nach drei Punkten gegen Spitzenteams endlich Boden im Abstiegskampf gutmachen.

SV Heiligenfelde - TSV Heiligenrode 4:8 (1:4): Nach der Hinspiel-Niederlage gegen den Aufsteiger wollte der TSV entschlossener auftreten und dominierte die erste Halbzeit. Nach nur vier Minuten stand es schon 3:0. „In der Abwehr standen wir wieder geordneter, doch vorne wollte heute der Knoten nicht platzen“, analysierte Jörg Spalkhaver und fand lobende Worte für Heiligenrodes Korbhüterin von Öhsen. Mitte der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft von Dagmar Schnelle vier starke Minuten und konnte die Führung ausbauen.

„Das war insgesamt ein klasse Auftritt des Teams. Jördis Detken war superschnell in der Abwehr, echt stark“, freute sich Schnelle. Heiligenfelde muss jetzt an den verbleibenden Spieltagen eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um dem Abstieg zu entrinnen. Der TSV erklomm wieder Platz drei, der zur DM-Teilnahme berechtigt.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32
Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis
Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya
Die Kabbelei um Platz drei

Die Kabbelei um Platz drei

Die Kabbelei um Platz drei

Kommentare