Tischtennis-Verbandsligist fährt zum Saisonstart die ersten Punkte ein

Heiligenrode gleich in der Spur

Viktor Mittelstädt holte am Sonntag den Siegpunkt für Verbandsliga-Aufsteiger TSV Heiligenrode beim 9:4 gegen die SG Lenglern. - Foto: Westermann
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Viktor Mittelstädt holte am Sonntag den Siegpunkt für Verbandsliga-Aufsteiger TSV Heiligenrode beim 9:4 gegen die SG Lenglern.

Heiligendrode - Überraschend guter Saisonstart für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode: Schon beim knappen 6:9 gegen den RSV Braunschweig ließen Spitzenspieler Stefan Schulz und Co. aufhorchen, ehe der TSV einen Tag später sogar die ersten Punkte einfuhr. Mit 9:4 triumphierte der Aufsteiger über die SG Lenglern und darf sich mit ähnlichen Leistungen berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

TSV Heiligenrode - RSV Braunschweig 6:9: „Das war ein richtig gutes Verbandsliga-Comeback. Wir haben Braunschweig alles abverlangt“, zog TSV-Kapitän Andre Meyer nach dem mehr als achtbaren Auftritt zufrieden Bilanz. Zurecht, da Heiligenrode die favorisierten Gäste lange Zeit gequält hatte und zeitweilig sogar an einer faustdicken Überraschung schnupperte. Denn: Zur allgemeinen Verblüffung entschied das Kreisteam in Gestalt von Oehlmann/Mittelstädt und Schulz/Meyer (sensationelles „Break“ gegen das RSV-Spitzenduo Adrian Becovic/Jens Dittmann) zwei Doppel für sich und hielt die Partie durch weitere Erfolge von Andre Nieber (13:11-Fünfsatztriumph über Niklas Nolte) sowie Jörn Brosowsky, der Kevin Zeiske knackte, bis zum 4:5-Halbzeitstand komplett offen.

Galavorstellung von Andre Nieber

Anschließend hatte das TSV-Duo Schulz/Jens Oehmann im oberen Paarkreuz zwar nichts zu bestellen, doch mit einer Galavorstellung (Dreisatzerfolg gegen Christian Brink) brachte Nieber die Hausherren zumindest wieder in Schlagdistanz. Genau wie TSV-Mannschaftsführer Meyer nach dem vorherigen 1:3 von Mittelstädt gegen Nolte. Sein Viersatzerfolg gegen Zeiske ließ Heiligenrode beim Stand von 6:8 wieder von der Sensation träumen.

Allerdings nicht lange. Wenig später musste „Brösel“ Brosowsky gegen Fabian Bretschneider passen, sodass Braunschweig doch noch mit einem blauen Auge davon kam. Trotzdem überwog bei Meyer klar die Freude über die gelungene Leistung: „Das konnte sich sehen lassen.“

TSV Heiligenrode - SG Lenglern 9:4: Besonders erfreulich für Heiligenrode: Einen Tag später lief es für den TSV sogar noch besser. In erster Linie dank einer erneut herausragenden Doppelleistung. Alle drei Auftaktpartien blieben fest in Heiligenroder Hand, sodass die Hausherren schnell die Vorentscheidung erzwangen. „Der Start war natürlich genial. Von dem Schock hat sich Lenglern nicht mehr erholt“, strahlte Meyer.

Aufbäumen der Gäste nicht zu erkennen

In der Tat war ein Aufbäumen der Gäste in der Folgezeit nicht zu erkennen. Angeführt von seiner überragenden Nummer drei Nieber, der im Einzel erneut eine blütenweiße Einzelweste wahrte – ließ der TSV zu keiner Zeit der Partie etwas anbrennen. Spätestens der bärenstark erkämpfte Fünfsatztriumph von Schulz im Spitzeneinzel über Justas Galatiltis – wohlgemerkt nach einem 0:2-Satzrückstand – stellte für Heiligenrode die Weichen auf Sieg. Nun lag das Kreisteam mit 7:3 in Front, womit eigentlich nichts mehr passieren konnte. Tat es auch nicht. Zwar musste Oehlmann gegen Michael Orhan passen, aber anschließend meißelten Nieber und Viktor Mittelstädt das 9:4 in Stein.

Sehr zur Freude von Meyer: „Das war für uns natürlich ein Auftakt nach Maß. Im Idealfall können wir tatsächlich Lenglern und Fuhlen hinter uns lassen und uns zumindest den Relegationsplatz krallen. Unmöglich ist der Klassenerhalt also nicht.“

Im Gegenteil: Trumpft Heiligenrode weiterhin so auf, spricht sogar einiges für ein Happy End. 

drö

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