Heiligenrode gewinnt doppelt und hat die Verbandsliga-Relegation weiter im Visier

Keine Termine Anfang Mai legen

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Überragendes Wochenende: Jens Oehlmann gewann für Heiligenrode unter anderem alle seine vier Einzel.

Heiligenrode - Erfolgreicher Doppelpack für Tischtennis-Landesligist TSV Heiligenrode: Erst wiesen Spitzenspieler Jens Oehlmann und Co. den TTC Lechstedt mit 9:3 in die Schranken, dann behielt das Kreisteam einen Tag später gegen den SV Germania Grasdorf knapp mit 9:7 die Oberhand. Entsprechend positiv fiel das Fazit von TSV-Kapitän Andre Meyer aus: „Wir können weiterhin aus eigener Kraft Vizemeister werden. Zumindest sollten wir uns für die Aufstiegsrelegation Anfang Mai nichts vornehmen. Die ist zu erreichen.“

TSV Heiligenrode - TTC Lechstedt 9:3: Keine Frage, das überdeutliche Endergebnis täuscht doch etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Gleich fünfmal ging es in den Entscheidungssatz – und satte viermal mit dem besseren Ende für Heiligenrode. Dabei fehlte dem TSV in Jan Grashoff sogar ein wichtiger Leistungsträger, der aber von Marc Fortanz glänzend vertreten wurde. So geriet der Erfolg der Hausherren auch nie ernsthaft in Gefahr. Dank des stabileren Nervenkostüms lag Heiligenrode bereits zur „Halbzeit“ mit 6:3 in Front und stellte im folgenden Spitzeneinzel zwischen Oehlmann und Dirk Baule die Weichen dann endgültig auf Sieg: Obwohl Heiligenrodes Nummer eins im fünften Durchgang schon mit 5:9 zurück lag, rappelte sich Oehlmann noch einmal auf und erzwang durch einen 11:9-Kraftakt die Entscheidung. Der Rest war Formsache: Nacheinander meißelten Viktor Mittelstädt und Stefan Schulz das 9:3 in Stein. Sehr zur Zufriedenheit von Meyer: „Vielleicht haben wir etwas zu hoch gewonnen, aber ganz sicher nicht unverdient. Unser Erfolg geht in Ordnung.“

TSV Heiligenrode - SV Germania Grasdorf 9:7: Nach dem insgesamt verdienten Sieg gegen Lechstedt musste das Kreisteam bereits einen Tag später wieder ran. Erneut musste Grashoff aufgrund von Knieproblemen passen, doch wie am Vortag schien dies zunächst keine Rolle zu spielen. Heiligenrode begann konzentriert und erspielte sich schnell ein komfortables 6:2-Polster. Selbst die anschließende Fünfsatzpleite von Ersatz Fortanz gegen Sergej Ussatschij sorgte nicht für Unruhe auf der TSV-Bank. Umgehend reparierte Oehlmann durch einen Fünfsatztriumph über Arnd Ahlbrecht den Schaden und heimste so ein Sonderlob von Meyer ein: „Jens hat am Wochenende überragend gespielt. 4:0-Einzel sprechen ja für sich.“

Doch trotz ihrer bärenstarken Nummer eins wurde es für die Hausherren doch noch einmal richtig eng. Denn: Einem Erfolg des ebenfalls glänzend aufgelegten Schulz standen vier Pleiten gegenüber, so dass Heiligenrode beim Stand von 8:7 tatsächlich wieder zittern musste. Zum Glück des TSV allerdings nicht lange: Erstaunlich souverän fertigte das neuformierte Spitzendoppel Oehlmann/Mittelstädt das Grasdorfer Duo Göbel/Jurij Ussatschij ab und rettete den Gastgebern laut Meyer zwei wertvolle Zähler: „Eventuell reicht uns im Spitzenspiel in Ahlten jetzt schon ein Remis zur Vizemeisterschaft. Der Sieg kann also noch einmal Gold wert sein.“

drö

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