Heiligenrode geht 3:9 gegen Fuhlen unter

Die Relegation ist in Gefahr

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Viktor Mittelstädt.

Heiligenrode - Das war es dann wohl mit Platz eins: Nach einer 3:9-Schlappe gegen den TSV Fuhlen muss der TSV Heiligenrode seine Träume vom Titelgewinn in der Tischtennis-Landesliga endgültig ad acta legen. Bei drei Minuspunkten mehr als der ungeschlagene Klassenprimus Hannover 96 dürfte die Meisterschaft vorzeitig entschieden sein.

Und selbst der zweite Platz (berechtigt zur Aufstiegsrelegation) gerät laut TSV-Kapitän Andre Meyer wieder ernsthaft in Gefahr: „Fuhlen sitzt uns jetzt dicht im Nacken. Sollten wir gegen Hannover 96 vergeigen, wären wir mit denen punktgleich und hätten wohl das schlechtere Spielverhältnis. Das wird noch eine ganz enge Kiste.“ Diese Rechenspiele hätte sich Heiligenrode natürlich problemlos ersparen können. Schon ein Unentschieden wäre für das Kreisteam Gold wert gewesen, doch dieses Ziel verfehlten die Hausherren am Ende überdeutlich.

Dabei kamen die Hausherren mit zwei gewonnenen Doppeln richtig gut aus den Startlöchern, ehe in der Einzelrunde dann kaum noch etwas zusammen lief. Insbesondere die beiden knappen Fünfsatzniederlagen im ersten Durchgang von Meyer und Jörn Brosowsky warfen Heiligenrode meilenweit zurück. „Mit zwei Siegen von Brösel und mir wäre beim Stand von 4:4 wieder alles offen gewesen. Aber erst kocht mich Bernd Schüler am Ende noch ab und anschließend kann Brösel gegen Marco Warzecha eine 7:3-Führung im fünften Satz nicht ins Ziel retten. Wirklich schade“, seufzte Meyer.

Von diesen beiden Wirkungstreffern erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Zwar brachte Viktor Mittelstädt das Kreisteam noch einmal auf 3:6 heran, aber spätestens die klaren Dreisatzschlappen von Stefan Schulz und Andre Nieber gegen Fuhlens bärenstarkes Spitzenduo Niklas Wellmann/Lukas Nowag ließen Heiligenrode resignieren.

Zumal den Hausherren jegliches Fortune fehlte. Denn: Trotz einer 10:7-Führung im Entscheidungssatz und weiteren zwei Matchbällen in der Verlängerung scheiterte Jens Oehlmann an Bernd Schüler zum 3:9. „Es gibt halt solche Tage“, zuckte Meyer ratlos mit den Schultern, gab sich jedoch kurz darauf bereits wieder kämpferisch: „Noch ist die Vizemeisterschaft nicht weg.“

drö

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