Gastgeber sammeln zahlreiche Medaillen und übernehmen die Führungsposition im Kreispferdesportverband Diepholz

Heiligenrode ist das Maß aller Dinge

Johanna Buhl (RV Heiligenrode) freute sich über den Kreistitel im Pony-Springen.
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Johanna Buhl (RV Heiligenrode) freute sich über den Kreistitel im Pony-Springen.

Heiligenrode - Die Schimmelreiterinnen des Reitvereins Heiligenrode übernahmen die Führungsposition im Kreispferdesportverband Diepholz. Auf heimischem Boden gelang es den Ponyreiterinnen Lea Alina Ziegler, Svea Haesloop und den Schwestern Michelle und Nadine Falke dem dreimaligen Meister Maasen-Sulingen den Ponywimpel und damit die Mannschaftskreismeisterschaft abzujagen.

„Jetzt sind wir mal dran“, freute sich Teamchefin Maja Knochenhauer. „Einen Treppchenplatz hatten wir in den letzten Jahren zwar immer, aber dass wir jetzt ganz oben stehen, freut uns natürlich sehr. Im Training sah das noch gar nicht so aus. Da mussten wir kurzfristig noch einiges umstellen und sogar ein Pony wechseln.“

Die Mädchen des RFV Maasen-Sulingen mit Mannschaftsführerin Marina Lange hatten es den Heiligenroderinnen allerdings recht schwer gemacht, denn erst in der Mannschaftsdressur, der letzten Teilprüfung des Wettbewerbs, zog Heiligenrode an den bis dato in Führung liegenden Maasenern vorbei. Doch auch diese waren glücklich über ihre Silbermedaille, zumal sie einige Newcomer in ihrem Team hatten. Den Bronzerang sicherte sich wie im Vorjahr der RV Heiligenfelde, dessen Team von Ina Thalmann vorgestellt wurde.

Für den absoluten Triumph in der Einzelmeisterschaft Springen sorgten dann noch einmal drei junge Damen des Gastgebers. Gold für Johanna Buhl, Silber für Svea Haesloop und Bronze für Michelle Falke – eine Medaillenausbeute die bisher keinem Verein des Kreises gelungen ist und das Leistungsniveau des Heiligenroder Nachwuchses überdeutlich macht. „Dass unsere Springer so toll abschneiden, hätte ich nie gedacht“, staunte auch Maja Knochenhauer.

Auch in der Einzelmeisterschaft Dressur wurden die Karten komplett neu gemischt. Doreen Beuke vom RFV Diek-Bassum heißt die neue Kreismeisterin, die sich auf Pleasure den Titel vor Mali Schwierking vom RV Wagenfeld und Othello sicherte. Die Bronzemedaille blieb in der Familie von Goebler. Die übernahm sozusagen Alexander im Sattel von Champus be Magic von seinem älteren Bruder Maximilian, der im letzen Jahr Dritter wurde.

Als Vertreterin des KPSV Diepholz und gleichzeitig als Gastgeberin beglückwünschte Synnöve Dierks die jungen Pferdesportler und lobte deren ausgezeichnete Leistungen, die zum Teil mit Noten über acht bewertet wurden. Gleichzeitig appellierte sie aber auch an Trainer, Eltern und alle Ponyreiter, die nicht teilnahmen, doch im nächsten Jahr vielleicht einen Start bei den Meisterschaften möglich zu machen. Denn aus über 40 Vereinen des Kreispferdesportverbandes traten gerade einmal drei Vereine mit insgesamt sieben Teams an. In den Einzeldisziplinen hatten immerhin 16 (Dressur) beziehungsweise 17 (Springen) den Weg auf den Hof Dierks gefunden.

Neben den Ponykreismeisterschaften verlief das übliche Turniergeschehen mit gut 30 Dressur- und Springprüfungen in bewährter Weise. Über 600 Pferde, für die rund 1 100 Mal das Startzeichen ertönte, belebten an zweieinhalb Tagen den wieder einmal hervorragend präparierten Wettkampfort. · ilk

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