Regionalliga-Relegation rückt für Heiligenroder Damen wieder in den Fokus

Heiligenrode: Alle Augen jetzt auch auf Oker

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Mit etwas Glück und Geschick könnte Nele Puls mit Heiligenrode noch die Vizemeisterschaft erringen. ·

Heiligenrode - Tischtennis-Oberligist TSV Heiligenrode hält seinen Traum von der Aufstiegsrelegation weiterhin am Leben. Erst setzten sich Denise Kleinert und Co. gegen den RSV Braunschweig mit 8:4 durch, und einen Tag später gab sich das TSV-Quartett beim 8:2-Triumph über den TSV Watenbüttel ebenfalls keine Blöße.

Die Vizemeisterschaft liegt somit unverändert in Reichweite. Einzige Voraussetzung: Der momentane Zweite VfL Oker scheitert am letzten Spieltag gegen den Klassenprimus aus Göttingen und Heiligenrode knockt Oldendorf aus. Laut Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert allerdings kein allzu realistisches Szenario: „Ich glaube, Oker punktet in Göttingen und bleibt damit auf Platz zwei.“

TSV Heiligenrode - RSV Braunschweig 8:4: Die Gastgeberinnen sorgten nach verteilten Doppeln schnell für glasklare Verhältnisse. Nacheinander punkteten Nele Puls, Denise Kleinert sowie Melanie Schneider zum beruhigenden 4:1. Fast hätte Ricarda Hubert sogar noch einen draufgelegt, vergab gegen Anika Walter jedoch vier Matchbälle in Folge und scheiterte mit 10:12 im Entscheidungssatz. Angesichts der TSV-Dominanz allerdings ein leicht zu verschmerzender Schönheitsfehler. Zwar musste im Anschluss Schneider noch zweimal passen, aber gewohnt zuverlässig fuhren Puls (2), Kleinert und Hubert die 8:4-Ernte ein.

TSV Heiligenrode - TSV Watenbüttel 8:2: „Das lief von Beginn an richtig gut“, strahlte Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert nach dem ungefährdeten Erfolg. Allerdings fiel der Sieg dem Kreisteam förmlich in den Schoß. Da Watenbüttel gleich mit drei (!) Ersatzspielerinnen anreiste, ging es eigentlich nur um die Höhe des Heiligenroder Triumphes. Am Ende blieb es zwei winzigen Wermutstropfen im Freudenkelch der Gastgeberinnen. Für beide zeichnete Watenbüttels Spitzenspielerin Joanna Jerominek verantwortlich. Sowohl Kleinert als auch Nele Puls bissen sich an ihr jeweils in vier Sätzen die Zähne aus. Für Kleinert aber kein Problem: „Die hat richtig gut gespielt. Gegen Jerominek kann man verlieren.“ Trotz des erfolgreichen Doppelpacks gibt sich Kleinert indes keinerlei Illusionen mehr hin. Der Aufstiegszug ist für sie abgefahren: „Göttingen wird zum Saisonabschluss gegen Oker nicht mehr seine Nummer zwei einfliegen lassen. Also dürfte Oker mindestens 7:7 spielen. Und dann fehlt uns genau ein Punkt zur Relegation. Dabei lag in dieser Saison die Vizemeisterschaft schon auf dem Silbertablett parat. Aber vielleicht ist es sogar gut, die Relegation zu verpassen. An dem Wochenende könnte Nele Puls nämlich aufgrund einer Konfirmation nicht.“ · drö

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