Heiligenfeldes Trainer Brinkmann hat heute alle Mann an Bord, warnt aber vor Landesbergen

Ungutes Gefühl trotz Qual der Wahl

Auf die Schnelligkeit von Heiligenfeldes Janek Piontek könnte es heute Abend ankommen.
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Auf die Schnelligkeit von Heiligenfeldes Janek Piontek könnte es heute Abend ankommen.

Heiligenfelde - Vielleicht war es ganz gut, dass der erste Termin dieses Bezirksliga-Heimspiels vom SV Heiligenfelde gegen den Landesberger SV witterungsbedingt ausfallen musste. Denn vor knapp zwei Wochen plagten SVH-Trainer Walter Brinkmann noch personelle Sorgen, weil Torjäger Joshua Brandhoff und Tobias Marquardt nach langen Verletzungen Trainingsrückstand aufwiesen und Offensivmann Janek Piontek eine Erkältung in den Knochen steckte. Für das heutige Nachholspiel ab 19 Uhr an der Clueser Straße vermeldet Brinkmann hingegen „null Ausfälle. Ich habe die Qual der Wahl. Das ist wahrscheinlich das erste Mal in dieser Saison.“

Und womöglich wichtig, denn „Landesbergen ist ein „sehr spielstarker Aufsteiger“, fasst der Coach seine Eindrücke nach mehreren Beobachtungen des Gegners zusammen. Schon die Siege gegen den aktuellen Tabellenführer SV Steimbke und den Zweiten TuS Sudweyhe sprächen für sich. Platz drei belegt – richtig – der SV Heiligenfelde! Brinkmann hätte angesichts dieser Position allen Grund zur Zufriedenheit mit seiner Mannschaft, für die er erst seit Sommer verantwortlich ist. Tatsächlich hat er auch fast nichts auszusetzen. „Allerdings vermisse ich die Konstanz. Wir gewinnen regelmäßig, aber immer, wenn wir eine kleine Serie starten könnten, setzt es eine Niederlage. Deshalb habe ich vor diesem Spiel nicht das beste Gefühl.“

Vor allem warnt er vor dem gefährlichen Stürmer Sedo Haso, mit seinen 34 Toren in der Vorsaison maßgeblich am Aufstieg des Zweiten aus der Kreisliga Nienburg beteiligt. „Aber auch die anderen Hasos und Hassos müssen wir beachten“, sagt Brinkmann anerkennend über die Leistungen von Kapitän Muller Haso und Hevas Haso im Mittelfeld sowie Zuheel Hasso in der Abwehr.

Optimistisch stimmt den SVH-Trainer die Tatsache, dass sich der Bezirksliga-Neuling nicht hinten reinstellt, sonddern „viele Tore schießt, aber auch viele kassiert“. Also fordert er von seinem Team einerseits, „defensiv zu denken und defensiv zu arbeiten“ – und andererseits, mit spielerischen Mitteln zu Torchancen zu kommen. Vielleicht gelingt dann ja der dritte Sieg in Folge. Es wäre eine von Brinkmann gewünschte „kleine Serie“.

ck

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