Heiligenfeldes Torjäger erzielt Hattrick beim 5:2-Sieg über Bezirksliga-Schlusslicht

Brandhoff zerlegt Mörsen

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Augen zu und durch: Heiligenfeldes Joshua Brandhoff war gestern Abend beim 5:2-Erfolg über den SV Mörsen-Scharrendorf mit drei „Buden“ der überragende Spieler.

Heiligenfelde - Eine ordentliche erste Hälfte und ein Hattrick von Joshua Brandhoff reichten gestern Fußball-Bezirksligist SV Heiligenfelde vor 70 Zuschauern, um Schlusslicht SV Mörsen-Scharrendorf mit 5:2 (4:0) zu schlagen.

„Unsere Leistung war okay“, urteilte Heiligenfeldes Co-Trainer Frank Janshen. Trotz der dritten Niederlage in Folge gewann Mörsens Coach Rainer Gläser einen positiven Aspekt: „Wir haben unsere ersten Bezirksliga-Tore geschossen.“

Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart, führten nach 120 Sekunden mit 1:0. Janek Piontek behauptete sich an der linken Seite, spielte einen Querpass zu Torjäger Brandhoff, der aus kurzer Distanz das 1:0 (2.) markierte. Das frühe Tor gab Sicherheit. Auch in der Folgezeit stand die Viererkette mit den Innenverteidigern Mirko Labbus und Till Meiners sicher, ließ nichts anbrennen. Und vorn nutzten die Heiligenfelder eiskalt ihre Chancen. Mit einem Lupfer hebelte Björn Isensee die Abwehr des SVMS aus, der Ball landete bei Brandhoff, der auf 2:0 (16.) erhöhte. Nur fünf Minuten später fiel nach dem gleichen Muster das nächste Tor: Mittelfeldakteur Tobias Dickmann lupfte die „Pille“ in die Schnittstelle hinein, Brandhoff startete durch und erzielte mit seinem dritten Treffer das 3:0 (21.). „Das ist zu einfach“, wunderte sich Janshen.

Die Gäste, bei denen Leistungsträger Bartosz Drozdowski nach auskurierter Wadenzerrung erstmals wieder mitspielte, wirkten geschockt. Die Hausherren machten weiter Druck. Nach einem Doppelpass mit der Hacke zwischen Lars Diedrichs und Brandhoff schob Diedrichs das Leder neben den Kasten (34.). Noch vor der Pause verwandelte Roman Obst einen Elfmeter (Mörsens Torwart Mark Schröder foulte Diedrichs) zum 4:0 (40.). „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe“, schüttelte Gläser nur mit dem Kopf.

Mit feiner Einzelleistung besorgte Piontek kurz nach dem Wechsel das 5:0 (50.). „Danach hat Mörsen Moral bewiesen und sich in der zweiten Halbzeit gut verkauft“, lobte Janshen den Aufsteiger. Nach einer Ecke von Leon Timmermann beförderte Enis Stubbla den Ball zum 1:5 (70.) ins Tor. „Wir standen nicht mehr so gut in der Abwehr“, monierte Janshen. Kurz vor dem Abpfiff glückte Serdar Uludasdemir mit einem 18-Meter-Distanzschuss der 2:5-Endstand (88.).

mbo

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