Spalkhaver-Team sichert sich am letzten Spieltag Niedersachsenliga-Titel / Absteiger Gessel

Heiligenfelder Traum geht in Erfüllung: Bundesliga

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Sudweyhes Laura von Weyhe (beim Wurf im Match gegen Emtinghausen) verfehlt hier den Korb nur knapp. ·

Brinkum - Von Sandra HellmersHerzschlagfinale mit Happy-end für den SV Heiligenfelde: Vor dem letzten Spieltag der Korbball-Niedersachsenliga konnten noch fünf Mannschaften Meister werden. Dank einer nervenstarken Leistung mit zwei sicheren Siegen hieß der am Ende SVH. Damit steigt das Spalhaver-Team neben dem TSV Ingeln-Oesselse in die Bundesliga Nord auf. Der FC Gessel-Leerßen muss dagegen absteigen.

FTSV Jahn Brinkum - SV Brake 17:16:Es war ein Wechselbad der Gefühle für Brinkums Coach Thorsten Böger. Trotz einer Umstellung in der Abwehr kassierte sein junges Team zunächst vier Gegentreffer, konnte dann auf 4:4 ausgleichen, um wenig später wieder 4:8 im Hintertreffen zu sein. Doch der Jahn behielt die Nerven und spielte das eigene Spiel besonnen durch, bis zum, 17:16-Endstand. „Mein Fazit: Das war kein glücklich gewonnenes Spiel, sondern der Abschluss eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses innerhalb dieser sehr jungen Mannschaft. Ich bin stolz, mit ihnen arbeiten zu dürfen“, lobte Böger. Brinkum öffnete mit dem Sieg gegen den Tabellenführer gleichzeitig die Aufstiegstür für Heiligenfelde.

SV Werder Bremen - SV Heiligenfelde 2:14 (2:10): Der Auftrag war klar: Die beiden punktgleichen Tabellenführer TSV Ingeln-Oesselse und Brake hatten ihre ersten Spiele verloren, damit würden dem SV Heiligenfelde zwei Siege für den Bundesliga-Aufstieg reichen. Entsprechend eingestellt ging das Spalkhaver-Team zu Werke. Die frühe Führung wurde über 40 Minuten kontinuierlich ausgebaut. Schritt eins der Mission Aufstieg hakte der SVH routiniert ab.

FC Gessel-Leerßen - FTSV Jahn Brinkum 5:14 (2:5): Mal wieder musste Gessel-Leerßens Trainerin Nicole Glatzel tricksen, denn mit Janina Birkholz fiel die etatmäßige Korbhüterin krank aus. Für sie hütete Mona Diederichs den Korb, und das sehr gut. Das Problem lag wieder mal im Angriff, denn anders als der Jahn nutzte der Absteiger wie schon in der gesamten Saison seine Chancen nicht. Brinkum nutzte die Gelegenheit, um einiges auszuprobieren und setzte die aufsteigende Tendenz nahtlos fort. „Die Mannschaft und ich sind ein wenig traurig, dass die Saison schon zu Ende ist“, erklärte Jahn-Coach Böger.

TuS Sudweyhe II - TSV Thedinghausen II 6:6 (5:3): Gegen die Spitzenmannschaft startete Sudweyhe wie die Feuerwehr und ging unter anderem durch vier Distanzwürfe schnell mit 5:1 in Front. „Dann haben wir leider das Körbewerfen eingestellt“, musste Trainer Piper einräumen. So kam der TSV schon zur Pause näher heran und knüpfte auch Wiederanpfiff nahtlos daran an. Bis zehn Sekunden vor Schluss führte der Titelkandidat mit 6:5, doch dann versenkte Sudweyhes Verena Zimmer einen Weitwurf zum umjubelten Ausgleich.

SV Heiligenfelde - TuS Vahrenwald 15:10 (7:3): Es lag in Heiligenfeldes Händen, ob es was wird mit dem Aufstieg in die Bundesliga Nord. Und jetzt ging es ausgerechnet gegen eine Mannschaft mit 5:0-Deckung. „Damit haben wir fast immer unsere Probleme“, verriet Coach Spalkhaver. Doch an diesem Tag war es vor allem Mira Alms, die das Spiel perfekt las und sich und andere in Szene setzte. Am Ende stand ein sicherer Sieg. Dass der nicht nur zum Aufstieg, sondern sogar zum Meistertitel reichen würde, erfuhr der SVH erst bei der Siegerehrung. Dann kannte die Freude keine Grenze mehr. Die Mannschaft von Frauke und Jörg Spalkhaver feierte sich „Atemlos durch die Nacht“ und kann jetzt für die höchste Spielklasse planen.

TuS Sudweyhe II - TSV Emtinghausen 10:6 (5:4): Für Emtinghausen ging es um alles, für Sudweyhe eigentlich um nichts mehr. Der TSV hätte schon mit einem Remis den Aufstieg klar gemacht. Doch ausgerechnet jetzt zeigte der TuS eine der besten Saisonleistungen. „Wir haben aus allen Lagen getroffen und in der Abwehr unheimlich hart gearbeitet“, lobte Trainer Piper. So musste Emtinghausen nach der am Ende verdienten Niederlage den Aufstieg abschreiben – stattdessen jubelte der TSV Ingeln-Oesselse, der mit einer Busladung Fans am Spielfeldrand Platz drei und den Bundesliga-Aufstieg feierte.

SV Werder Bremen - FC Gessel-Leerßen 13:8 (4:3): Gegen Werder hatte sich das Tabellenschlusslicht nochmal etwas vorgenommen, ging das Hinspiel doch knapp verloren. In der ersten Halbzeit lief es auch gut; entscheidend war eine Schwächephase des Glatzel-Teams kurz nach der Pause, in der die Bremerinnen auf 9:5 davon ziehen konnten. So gab es wieder keine Punkte für den FC, was Glatzel traurig stimmte: „Es war klar, dass es eine schwierige Saison wird – aber jetzt haben wir über so viele Jahre erfolgreich Bundes- und Niedersachsenliga gespielt, da schmerzt so ein Abstieg mit null Punkten“, erklärte sie.

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