Sieg gegen FC Sulingen

Heiligenfelder Erfolgsformel: Hinten Struß, vorne Diedrichs

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Heiligenfeldes Lars Diedrichs erzielte am Dienstagabend das Tor des Tages im Bezirkspokalspiel gegen den FC Sulingen.

Heiligenfelde - Von Carsten Drösemeyer. Der SV Heiligenfelde darf weiterhin vom Gewinn des Fußball-Bezirkspokals träumen: Gestern Abend bezwang der SVH im Kreisduell den FC Sulingen mit 1:0 (0:0) und zog so ins Viertelfinale ein. Nur noch zwei Spiele also bis zum Finale.

Entsprechend überglücklich ließ SVH-Spielertrainer Tobias Dickmann den rassigen Fight Revue passieren: „Wir haben den Sieg mit viel Disziplin und Leidenschaft erzwungen.“ Weniger Grund zum Strahlen hatte hingegen sein Sulinger Trainerkollege Stefan Rosenthal: „Schlechter fand ich uns nicht. Aber leider haben wir zu viel liegengelassen.“

Womit „Thaler“ zweifelsohne insbesondere die Großchance in der 45. Minute meinte, als Marian Pingel das Leder nach einem traumhaften Steilpass von Bennet Lüdecke haarscharf neben den Heiligenfelder Pfosten zirkelte. „Wenn wir den machen, läuft das Spiel wohl anders“, seufzte Rosenthal. So aber nahm die Partie nach einer zuvor zwar kampfbetonten, aber relativ ereignisarmen ersten Hälfte im zweiten Abschnitt richtig Fahrt auf.

Tor eröffnet Partie erst richtig

Einziger Haken für den FC: Heiligenfelde erwischte den besseren Start und ging durch einen perfekt getimten Kopfstoß von Lars Diedrichs nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Ein Tor, dass sichtlich das Match belebte. Nun war Musik drin – und fast wäre zwei Minuten später der Ausgleich gefallen, den SVH-Keeper Steffen Struß mit einer Glanzparade nach einer Direktabnahme von Torben Wiegmann aber so gerade eben noch verhinderte. 

Es ging nun Schlag auf Schlag: Der Ex-Sulinger Martin Roughley scheiterte an FC-Schlussmann Patrick Kühn (55.), Diedrichs brachte gleich zweimal freistehend das Runde nicht im Eckigen unter (75./77.) – und auch Pingel hatte bei seinem Knaller aus zehn Metern kein Zielwasser getrunken (78.). Doch diese verpasste Chance war das Startsignal für einen regelrechten Sulinger Sturmlauf. 

Die Gäste warfen nun alles nach vorne und belagerten das Heiligenfelder Gehäuse „Jetzt hilft nur noch hoch und schmutzig“, flehte Rosenthal das 1:1 förmlich herbei. Fast auch mit Erfolg, da sich Sekunden vor dem Abpfiff Sulingens Patrik Siebert hochschraubte und den Ball ins lange Eck köpfte. Aber einmal mehr erwies sich Struß als Meister seines Fachs. Der Heiligenfelder „Schnapper“ machte sich lang, drehte die Kugel mit den Fingerspitzen um den Pfosten und rettete dem SVH so den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Sehr zur Freude von Dickmann: „Wir haben kämpferisch alles reingeworfen, standen hinten gut und hatten in Steffen einen tollen Torhüter.“

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