Korbball-Niedersachsenliga: TuS Sudweyhe II schlägt TuS Vahrenwald mit 12:6

SV Heiligenfelde freut sich über Coup: Primus besiegt

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Erzielte bei den Niederlagen vier Körbe: Claudia Bauer vom Korbball-Niedersachsenligisten FC Gessel-Leerßen. ·

Heiligenfelde - Für einen Coup vor der Winterpause sorgte der SV Heiligenfelde in der Korbball-Niedersachsenliga. Das Team von Frauke und Jörg Spalkhaver besiegte den Tabellenführer TSV Thedinghausen II nach einem Krimi mit 9:8. Der TuS Sudweyhe II bezwang den TuS Vahrenwald, der FTSV Jahn Brinkum und der FC Gessel-Leerßen kassierten zum Jahresabschluss zwei Niederlagen.

TSV Ingeln-Oesselse - FTSV Jahn Brinkum 13:11 (9:6):Gegen eines der Spitzenteams der Liga hielt sich Brinkum mehr als achtbar. „Das war ein sehr kampfbetontes Spiel, das lange auf der Kippe stand“, urteilte Jahn-Coach Thorsten Böger. Er erkannte bei seiner jungen Mannschaft die nächsten Fortschritte: „Wir haben hervorragend die Lücken ausgenutzt und die gegnerische Verteidigung ins Schwitzen gebracht. Schade, dass es am Ende nicht reichte“, resümierte Böger.

SV Brake - FC Gessel-Leerßen 16:13 (9:7): Mit dem jüngsten Kader der bisherigen Saison trat der FC an: Die Stammspielerinnen Ines Huss, Nicole Lüth und Carmen Ehlers fielen aus, dafür spielte Nachwuchshoffnung Hanne Brüning. Gegen den SV Brake machte das Glatzel-Team ein gutes Spiel, lag teilweise in Front und geriet erst kurz vor Schluss mit drei Körben in Rückstand. Positiv verbuchte Spielertrainerin Nicole Glatzel die Trefferquote bei Distanzwürfen aus dem Spiel (Glatzel: „Darauf hatten wir uns im Training vorbereitet.“). Dafür klappte es bei den Sechsmetern nicht so gut; Brake hingegen überzeugte wie immer mit einer starken Wurfleistung.

SV Brake - FTSV Jahn Brinkum 17:14: Aus der schnellen Braker 3:0-Führung schon nach gut einer Minute zog Trainer Böger sofort Konsequenzen. Er stellte von 4:1- auf Einzel-Deckung um. Damit mussten beide Teams ein laufintensives Spiel gegen Manndeckung zeigen. „Es war nicht ganz einfach, gegen diese aggressive Abwehr zu spielen“, erklärte Böger. Seine Mannschaft blieb immer dran, lief aber bis zum Schluss dem Drei-Körbe-Rückstand aus den Anfangsminuten hinterher. Aufs neue Jahr blickt Böger positiv: „Insgesamt tritt die Mannschaft jetzt sehr geschlossen und entschlossen auf. Wir brauchen noch ein wenig Zeit, sind aber auf einem guten Weg.“

FC Gessel-Leerßen - SV Werder Bremen 8:10 (2:7): In einer schwachen Phase vor der Halbzeit entschied sich diese Partie. „Innerhalb von acht Minuten haben wir eine Erhöhung des Rückstands auf 2:7 zugelassen, und vorne konnten wir das nicht ausgleichen“, kritisierte Glatzel. Danach kam ihr Team gut ins Spiel und kämpfte sich auf 7:8 heran. Doch dann geriet der FC erneut ins Hintertreffen, was Glatzel auch auf die mangelnde Erfahrung des jungen Kaders zurückführte. Ein Sonderlob verdiente sich Nachwuchskorbhüterin Hanne Brüning, die sich die Position mit Stammkraft Janina Birkholz teilte.

TSV Thedinghausen II - SV Heiligenfelde 8:9 (5:3): SVH-Trainer Jörg Spalkhaver war wie verzaubert: „Eine so geschlossene Teamleistung habe ich bei uns noch nie gesehen. Das war einfach nur geil“, überschlug er sich fast vor Begeisterung. Seine Mannschaft brachte den Tabellenführer nicht nur ins Wanken. Nach der Pause holte Heiligenfelde den Pausenrückstand auf und hielt allen Thedinghauser Bemühungen kampfstark Stand. „Wir haben sogar noch einige Konterchancen liegen gelassen; am Ende haben wir glücklich, aber verdient gewonnen“, freute sich Spalkhaver.

TuS Vahrenwald - TuS Sudweyhe II 6:12 (3:7): Das alte Lied beim TuS: Die ersten Spielminuten gehören meist dem Gegner. Aufsteiger Vahrenwald ging 2:0 in Führung, ehe das Piper-Team aufwachte. Über das 3:2 kam Sudweyhe aber dann immer besser ins Spiel und baute die Führung danach kontinuierlich aus. „Gegen eine Einzeldeckung ist es immer schwer für uns, aber ich bin zufrieden, dass wir am Ende sicher die Punkte geholt haben“, befand TuS-Trainer Thomas Piper.

TuS Vahrenwald - SV Heiligenfelde 4:18 (2:11): Heiligenfelde surfte nach dem Coup gegen Thedinghausen auf der Erfolgswelle weiter und spielte sich auch gegen den Aufsteiger in einen Rausch. Das Spalkhaver-Team war von der ersten Minute an Chef im Ring. „Das Ergebnis spiegelt unsere Überlegenheit wider. Es war für uns Super-Spieltag, mit dem wir nun zufrieden in die Winterpause gehen können“, freute sich Jörg Spalkhaver. Nach zuletzt vier Siegen in Folge pirscht sich der SVH nun immer näher an die Tabellenspitze heran.

TSV Emtinghausen - TuS Sudweyhe II 10:6 (4:2):Sudweyhe war entschlossen, das schnelle Tempospiel des TSV zu unterbinden. Das machte der TuS gut, und hielt vor allem in Halbzeit eins gut mit. „Leider wollte nach der Pause das 3:4 einfach nicht fallen, stattdessen legte Emtinghausen nach – und damit war das Spiel entschieden“, analysierte Piper. Ihre ersten beiden Niedersachsenliga-Treffer erzielte Nachwuchsspielerin Saskia Born gegen die starke Emtinghauser Korbhüterin. Ihr Debüt für den TuS machte die Ex-Dünsenerin Tania Genthe. · she

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