3:0-Erfolg bei Angstgegner SC Twistringen / Hegerfeld: „Läuferisch war das viel zu wenig“ / Bavendiek vom Platz

Heiligenfelde durchbricht die schwarze Serie

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Unmittelbar vor dem Pausenpfiff brachte Timo Spannhake (vorn) die Heiligenfelder mit 1:0 in Führung. ·

Twistringen - Von Gerd TöbelmannDieser Sieg tut dem SV Heiligenfelde mal so richtig gut. Erfolge sind ja immer schön, gegen einen Angstgegner aber noch schöner. In den vergangenen sieben Pflichtspielen zog der SVH gleich sechsmal gegen den SC Twistringen den kürzeren.

Auch in der Meistersaison 2012/13 gab es zwei Schlappen. Am Samstag aber lief alles anders, setzte sich Heiligenfelde beim Mitaufsteiger klar mit 3:0 (1:0) durch.

„Schönes Ding“, frohlockte Gäste-Trainer Frank Trainer, der dann noch hinzufügte: „Spielerisch war das nicht so toll, aber Twistringen war noch schlechter. Ich hatte etwas Bammel vor deren Standards, aber auch da kam heute wenig. Insgesamt haben wir verdient gewonnen, weil wir das bessere Team haben.“

Kollege Hegerfeld konnte da wenig gegenhalten, musste eingestehen, „dass das läuferisch von uns viel zu wenig war. Heiligenfelde hat sicherlich auch keine Bäume ausgerissen, doch sie waren in einigen Situationen zielstrebiger als wir.“ Mit Blick auf den Fortgang der Saison meinte Hegerfeld noch: „Wir müssen uns eindeutig nach unten orientieren. Sicher ist, dass wir mit unseren derzeit elf Punkten absteigen werden.“

In der ersten Halbzeit spielten allerdings beide Teams wie Absteiger. Fischer brachte das unsichere Ballgeschiebe auf den Punkt: „Grün, blau, grün, blau. Das ist kein Fußball. Spielt euch den Ball doch mal ordentlich zu.“

So richtig fruchtete die Ansage nicht. Quasi aus dem Nichts gingen die Gäste dennoch mit 1:0 in Führung. Nach einer Ecke setzre der zunächst im Angriff eingesetzte Florian Jamer nach, brachte das Leder von der Torauslinie in die Mitte, wo Timo Spannhake locker aus fünf Metern zum 1:0 netzte. „Dieses Tor hat uns natürlich gut getan“, meinte Fischer.

Nach dem Wechsel setzte Julian Fuhrmann das Leder auf die SVH-Latte (49.), doch danach war Heiligenfelde an der Reihe. Nach Chancen von Björn Isensee (54.) und Richard Tischer (59.) war Joshua Brandhoff in der 67. Minute zur Stelle und erzielte im zweiten Versuch den Treffer zur 2:0-Vorentscheidung. In der restlichen Spielzeit brannte für Heiligenfelde nicht mehr viel an. Erstens, weil Keeper Christian Gerlach diverse gute Paraden zeigte und zweitens, weil der nach der Pause in die Innenverteidigung beorderte Jamer ganze Arbeit leistete.

Für die Gastgeber kam es sogar noch dicker, denn in der 81. Minute wollte Kapitän Oliver Schröder klären, bugsierte das Spielgerät allerdings mit der Pike zum 0:3 ins eigene Netz. Noch bitterer dürfte aus SCT-Sicht allerdings die Szene in der 85. Minute sein, denn Schiedsrichter Marco Krenz (FC Holtorf) schickte Twistringens ansonsten starken Torhüter Marcel Bavendiek nach einer versuchten Tätlichkeit gegen den eigewechselten Heiligenfelder Stürmer Jannick Hoffmann mit der Roten Karte in die Kabine. Bavendiek soll, so Schiri Krenz, versucht haben, Hoffmann nach einem Zweikampf mit dem Ellenbogen zu treffen.

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