SV Heiligenfelde bezwingt Scharrel mit 4:2

Den Windböen getrotzt

Heiligenfelde - Es war nötig, dass Frank Fischer ein wenig deutlicher wurde in seiner Halbzeitansprache. Etwas „giftig“ sei sie gewesen, sagte der Trainer der Bezirksliga-Kicker des SV Heiligenfelde. Der böige Wind hatte es seiner Elf schwer gemacht gegen den SV Scharrel.

„Wir sind überhaupt nicht reingekommen ins Spiel“, meinte Fischer. Die Körpersprache seines Teams war schlecht, etliche Spieler waren angeschlagen und taten sich allzu schwer gegen den Tabellenvorletzten. Der 0:1-Rückstand (39.) durch den Alleingang von Pascal Pagga war daher verdient. Doch die aufrüttelnden Worte Fischers in der Pause trafen den Nerv und die Heiligenfelder drehten die Partie noch zu einem 4:2 (0:1)-Sieg.

„Es ist bei allen noch etwas Luft nach oben“, sagte der SVH-Coach, „aber das war schon ganz ordentlich.“ Das Aufbäumen nach Wiederanpfiff klappte auf Anhieb durch den Treffer von Tobias Dickmann (49.), nur eine Minute später erhöhte der starke Joshua Brandhoff per Kopf nach einem Freistoß zum 2:1. In der 67. Minute legte Brandhoff nach Vorarbeit von Björn Isensee zum 3:1 nach. Dennis Reichstein machte es mit seinem Anschlusstreffer zum 3:2 (71.) kurzzeitig spannend, bevor Matchwinner Brandhoff (89.) seinen Auftritt krönte.

20 Punkte möchte Fischer bis zum Ende der Hinrunde einfahren, 19 sind es nun bei zwei ausstehenden Partien. „Rang fünf bis zehn haben wir uns vorgenommen“, so Fischer, „für ganz oben reicht es nicht.“ Doch mit Platz sieben liegt Heiligenfelde gut im Soll.

phi

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