TuS Sulingen feiert beim OSV Hannover ersten Landesliga-Sieg des Jahres

Hegerfeld serviert mundgerecht – 2:0

Seine Hereingaben passten: Christian Hegerfeld lieferte Sulingens Torvorlagen. Foto: jdi

Hannover – Maarten Schops freute sich über einen durchweg souveränen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben schon sehr gut angefangen und auf dem nicht ganz einfach zu bespielenden Platz relativ guten Fußball gezeigt. Von Beginn an hatten wir das Heft in der Hand. Alle haben sich super in die Mannschaft eingebracht“, lobte der Trainer des TuS Sulingen nach dem 2:0 (0:0) seines Landesligisten beim OSV Hannover. Dadurch blieb sein Team nach zwei 0:0-Partien auch im dritten Punktspiel des Jahres ohne Gegentor, „aber wir haben jetzt die eine oder andere Chance herausgespielt.“

Zudem spielte Schops in die Karten, dass er aus einem größeren Kader schöpfen konnte: „Mehr Alternativen sind immer wichtig – das erhöht auch den Konkurrenzkampf.“

Die frühe Führung ging auf das Konto von zwei Rückkehrern: Der zuletzt erkrankte Christian Hegerfeld flankte von links auf den in der Vorwoche noch gesperrten Pascal Löhmann – und der lenkte die Kugel mit dem langen Bein hinter die Linie (8.). „Das frühe Tor war wichtig für uns“, wusste Schops hinterher: „Danach haben wir das Spiel kontrolliert.“ Jan-Christoph Thom hätte erhöhen können, doch er zielte nach einer Hereingabe von Taiki Hirooka knapp am langen Eck vorbei (20.). Ebenfalls hauchdünn neben dem Kasten schlug ein 18-Meter-Schuss von Mehmet Koc ein (38.). „Es war schon ein verdienter Vorsprung zur Pause“, fand Schops – auch deshalb, weil seine Abwehr hinten nichts zuließ.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Hegerfeld auf der linken Seite durch, sein Pass in den Rücken der Abwehr fand Koc – doch der 36-Jährige schoss abermals daneben. Eine Viertelstunde später fiel aber die Entscheidung: Eine Hegerfeld-Ecke auf den zweiten Pfosten fand Kapitän Dennis Neumann – und der markierte das 2:0 (65.). „Wenn ich einen kleinen Kritikpunkt am heutigen Spiel finden müsste, dann den, dass wir versäumt haben, noch das eine oder andere Tor nachzulegen“, erklärte Schops: „Die Möglichkeiten dazu haben sich die Jungs erarbeitet – auch mehrmals aus der Balleroberung heraus. Wir hätten ein bisschen besser die Räume nutzen können, die sich uns ergeben haben.“ Hannover hingegen strahlte bis auf ein paar Distanzschüsse keine große Gefahr aus. Auch der zur Pause eingewechselte OSV-Knipser Tugrancan Singin hatte keine Gelegenheit mehr, sein 15 Tore umfassendes Konto aufzustocken.  ck

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