START IN DIE SAISON HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf mit nahezu unverändertem Kader

Hauen und Stechen um die Landesliga-Plätze

Baut auf zwei 17-jährige Youngster: Vilsens Trainer Gerd Anton mit seinen beiden Neuzugängen Jonah Heere (links) und Kevin Bröcker.
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Baut auf zwei 17-jährige Youngster: Vilsens Trainer Gerd Anton mit seinen beiden Neuzugängen Jonah Heere (links) und Kevin Bröcker.

Bruchhausen-Vilsen – Gern, sehr gern würde Gerd Anton die Handball-Landesklasse der Männer endlich mal verlassen. Natürlich nach oben, natürlich in Richtung Landesliga. Aber der 62-jährige Trainer der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf muss mit seinem Team dabei ein dickes, ein sehr dickes Brett bohren. Grund: Am Ende der Saison ist die Landesklasse Geschichte, wird ersatzlos gestrichen. Die Konsequenzen, um tatsächlich Landesliga zu spielen, sind hammerhart, denn nur der Meister und vielleicht der Zweite (Relegation) dürfen hoch. Der Rest muss runter in die Regionsoberliga.

„Das wird natürlich sehr schwer, dass wir das schaffen. Aber wir werden es versuchen“, meint Anton. Das Plus der HSG ist, dass Anton auf ein eingespieltes Team zurückgreifen kann. Beim Tabellensechsten der vergangenen Saison hat sich nur Leo Heckmann, der nach Celle gezogen ist, in die Zweite verabschiedet. Dem stehen zwei Neuzugänge aus dem eigenen Verein gegenüber: Jonah Heere und Kevin Bröcker. Auf Heere, der in der Mitte oder auf links spielen kann, muss Anton noch etwas warten, denn der Youngster wird erst im Dezember 17 und trainert bis dahin nur mit.

Anders sieht das bei Bröcker aus. Der fast zwei Meter lange Rückraumspieler ist schon 17 und machte bereits in den Testspielen von sich reden. „Kevin ist ein Ausnahme-Talent. Er hat einen harten und platzierten Wurf. Viele andere Vereine wollten ihn haben, aber er ist zum Glück bei uns geblieben“, sagt Anton über sein Juwel. Beide Neuzugänge spielten zuletzt für die HSG Aller in der B-Jugend-Oberliga.

Um sich den Traum von der Landesliga zu erfüllen, muss die HSG konstanter werden. „Das war zuletzt unser Problem. Auch, weil ich immer wieder Leistungsträger aus den verschiedensten Gründen ersetzen musste“, erinnert sich Anton, der von sich selbst sagt: „Ohne Handball geht es einfach nicht.“

Zum Saisonstart am Sonnabend, 3. Oktober, steht um 17.00 Uhr ein Heimspiel gegen die SG Buntentor/Neustadt auf dem Plan. Den Gegner schätzt Anton hoch ein, weil er sich gut verstärkt hat. In der vergangenen Saison gelangen Vilsen jedoch zwei recht klare Erfolge.

Von Gerd Töbelmann

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