Witt und Gerritsen schlagen ein

Neuzugänge verhelfen Bassumer Oberliga-Squashern zum Saisontart nach Maß

Nico Gerritsen gewann seine beiden Matches und verhalf Bassums „Birds“ zum Traumstart. - Foto: ck
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Nico Gerritsen gewann seine beiden Matches und verhalf Bassums „Birds“ zum Traumstart.

Harpstedt - Traumstart für den Bassumer SC „Shooting Birds“ in der Squash-Oberliga: Erst triumphierten Mannschaftsführer Andreas Tiemann & Co. auf dem heimischen Harpstedter Court mit 3:1 über Honcas Neustadt II, ehe sie ebenfalls mit 3:1 die Oberhand gegen den SC Achim-Baden behielten. Zwei Spiele, zwei Siege – so darf es laut Tiemann weitergehen: „Dieser Auftakt macht richtig Mut. Wir hatten allerdings auch das Glück, dass uns Bundesliga-Gastspieler Jill Witt in beiden Partien zur Verfügung stand. Gegen Achim wäre es sonst wohl ein ganz anderes Match geworden.“

Bassumer SC „Shooting Birds“ - Honcas Neustadt II 3:1: „Das war ein verdienter Sieg. Genau darauf hatte ich im Vorfeld gehofft“, strahlte „Capitano“ Tiemann nach dem lockeren Aufgalopp. In der Tat dominierten die Hausherren das Match von Beginn an nahezu nach Belieben. Erst fertigte Michael Weiler an Position vier Karsten Muhlert ab, dann machte Bassums „Dreier“ Nico Gerritsen mit Frank Steen ebenfalls kurzen Prozess. Angesichts einer 2:0-Führung im Rücken ließ es sich für die „Shooting Birds“ nun natürlich bedeutend leichter aufspielen, sodass die knappe Viersatzniederlage von Tiemann gegen Oliver Clausen kaum ins Gewicht fiel. Denn: Bassum hatte ja noch Witt vom Bundesligisten Bremer SC in der Hinterhand – und der feierte einen Einstand nach Maß. Mit 11:2, 11:3, 11:9 ließ Witt den gewiss nicht schwachen Stefan Drewke ins Leere laufen – 3:1.

Bassumer SC „Shooting Birds“ - SC Achim-Baden 3:1: Im zweiten Spiel wartete auf Bassum eine andere Hausnummer: An Position vier ließ Weiler zwar auch gegen Steffen Rohde nichts anbrennen, doch schon die nächsten beiden Partien standen bis zum Schluss auf Messers Schneide. So musste Gerritsen gegen Ulf Mettchen tief in der Trickkiste kramen, um nach verlorenem ersten Satz noch eine Wiederauferstehung zu feiern. Aber Gerritsen erwies sich als „Mann ohne Nerven“, wehrte im zweiten Durchgang diverse Satzbälle ab, brach damit die Moral von Mettchen und erkämpfte für die Hausherren in vier Sätzen einen komfortablen 2:0-Vorsprung. Kapitän Tiemann hatte es nun also in der Hand, vorzeitig alles klar zu machen – doch gegen die ehemalige deutsche Meisterin Katharina Hinrichs fehlte ihm im entscheidenden Moment das nötige Quäntchen Glück. Nach fünf atemberaubenden Sätzen musste er sich der „Amazone“ beugen, wirkte danach allerdings keinesfalls deprimiert: „Es sind immer tolle Spiele gegen Katharina. Letztes Mal hatte ich etwas mehr Glück, diesmal sie.“ Zu sehr musste sich der Bassumer Mannschaftsführer ohnehin nicht grämen. Obwohl Ex-Regionalligaakteur Tim Jäger alle Register zog, blieb er gegen Witt chancenlos. Bassums neue Nummer eins zwang Jäger in drei Sätzen in die Knie und sorgte mit dem 3:1-Siegpunkt für einen rundum gelungenen Saisonstart der Lindenstädter. - drö

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